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Linzer Gala im Abstiegskampf: "Haben noch sechs Schritte vor uns"

Ein Befreiungsschlag lässt die Linzer wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Besonders ein Stürmer-Duo brillierte. Die WSG bemängelt "fehlende Energie".

Linzer Gala im Abstiegskampf: "Haben noch sechs Schritte vor uns" Foto: © GEPA

Die Hoffnung auf den Klassenerhalt lebt!

Der FC Blau-Weiß Linz feierte am Samstagabend einen fulminanten 5:0-Heimsieg über die WSG Tirol, es war ein Befreiungsschlag zum richtigen Zeitpunkt.

Vor allem ein Stürmer-Duo glänzte vor heimischer Kulisse. Sowohl Ronivaldo als auch Shon Weissmann brillierten jeweils mit einem Doppelpack.

Allerdings liegt der Fokus nun auf einem ganz wichtigen "Back-to-back-Spiel" im Kampf um den Verbleib in der ADMIRAL Bundesliga.

Ronivaldo: "Ein Schritt gemacht, noch sechs Schritte vor uns"

Natürlich stand die Freude über den Kantersieg zunächst im Vordergrund. Doch ein Nachlassen im engen Kampf gegen den Abstieg gilt es ganz klar zu verhindern.

"Wir haben einen Schritt gemacht, aber wir haben noch sechs Schritte vor uns", so Ronivaldo im "Sky"-Interview nach der Partie.

Auch Weissman fordert vollen Fokus auf die weiteren Aufgaben. "Wir sind noch immer Letzter und müssen uns auf die nächste Spiele fokussieren", stellt der Israeli klar.

Köllner: "Es sind bloß drei Punkte, wir müssen weiterhin kämpfen"

Auch für Blau-Weiß-Coach Michael Köllner ist der Sieg nur ein Teilerfolg auf dem Weg zum Klassenerhalt.

"Der Sieg ist wichtig, aber es gibt bloß drei Punkte. Wir müssen noch viel arbeiten und um jeden Meter weiterhin kämpfen", betont der Deutsche.

Für die Linzer war es trotzdem ein ganz wichtiges Ausrufezeichen im Abstiegskampf. Vor den zwei direkten Duellen gegen den Wolfsberger AC wurde der Rückstand auf zwei Punkte verringert.

Mit einem Auswärtssieg in der kommenden Woche könnte die Köllner-Elf das Tabellenende verlassen.

WSG-Coach Semlic frustriert: "Es ist absolut gerechtfertigt"

Aufseiten der Tiroler war die Stimmung auf einem Tiefpunkt. Nach dem 3:1-Sieg über den WAC vor einer Woche wollte die WSG das gewonnene Selbstvertrauen mit nach Linz nehmen. Doch dies ging gehörig daneben.

Den Tirolern gelang über die gesamte Spielzeit kein einziger Torschuss. WSG-Coach Philipp Semlic kritisierte vor allem die fehlende Energie und Überzeugung.

"Die Spieler hofften, irgendwie ein Remis zu holen. Aber das ist zu wenig. Die Niederlage ist absolut gerechtfertigt", so Semlic.

Auch die Einstellung der Mannschaft missfiel ihm. "Immer erst, wenn es sein muss, dann marschieren wir in die richtige Richtung. Es muss aber immer sein!", forderte er.

Die Chance auf Wiedergutmachung gibt es bereits am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Altach.

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