LASK-Präsident Gruber: "Das war mein Fehler"

LASK-Präsident Gruber:
 

LASK-Präsident Siegmund Gruber lässt den Vorwurf, er hätte sich zu viel in das Stadion-Projekt eingemischt, nicht stehen.

Das genaue Gegenteil sei der Fall, wie der Boss der Linzer bei "Sky" selbstkritisch zu Protokoll gibt:

"In der Art und Weise, wie ich mich hätte einmischen sollen, habe ich es leider nicht gemacht, sondern mache das jetzt verstärkt seit rund einem Monat. Das war sicherlich mein Fehler, dass ich mich nicht verstärkt eingemischt habe."

Jetzt werde "fördertechnisch, abrechnungtstechnisch und ausschreibungstechnisch" alles auf Punkt und Beistrich erfüllt werden: "Das kann ich garantieren."

LASK-Boss ortet Schmutzkübel-Kampagnen

Unter der Woche wurde bekannt, dass nach dem heftigen Streit rund um den Neubau Verzögerungen nicht zu vermeiden seien. Zudem plant Ex-Projektleiter Manfred Zauner eine Klage.

"Ich würde nur appellieren, dass man Schmutzkübel-Kampagnen hinten anstellt. Jeder, der glaubt, er muss zu Gericht gehen - das ist okay. Ich würde es in diesem Fall nicht tun. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Das hindert uns aber nicht am Stadion-Projekt und hat überhaupt keine Auswirkungen", so Gruber.

Gruber: "Freunde kommen und gehen"

Zuletzt wurde eine Explosion der Kosten auf bis zu 117 Millionen Euro kolportiert. Laut Ansicht des Präsidenten müsse man sich keine Sorgen machen.

Förderungen und Finazierung seien garantiert, von 40 Logen seien 30 bereits eineinhalb Jahre vor der Fertigstellung des Stadions verkauft.

"Ab und zu gibt es halt einmal den einen oder anderen Querschuss. Das ist beim LASK leider so", findet Gruber und betont im Hinblick auf die jüngsten personellen Rochaden:

"Freunde kommen und gehen dann und wann, wenn man vielleicht einmal Meinungsverschiedenheiten hat. In diesem Fall sind halt drei gegangen und zwei sind neu hinzugekommen. Es ist nicht der Fall, dass das um so viel weniger ist."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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