Das sagen LASK-Spieler über Glasner-Abgang

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Beim LASK dominiert seit einigen Wochen ein Thema die Schlagzeilen: Ein möglicher Abgang von Erfolgs-Coach Oliver Glasner in die deutsche Bundesliga.

Der VfL Wolfsburg, bei dem Trainer Bruno Labbadia seinen Vertrag nicht verlängert, gilt seit einiger Zeit als Top-Favorit, doch auch beispielsweise der VfB Stuttgart soll Interesse an Glasner zeigen.

Seit diese Wechsel-Gerüchte in den Medien kursieren, kann man auch einen leichten Knick in den Ergebnissen der Linzer beobachten. Eine Krise wäre sicherlich übertrieben, dennoch sind in dieser Saison vier Spiele in Folge ohne Sieg durchaus nennenswert.

Doch inwiefern besteht da ein Zusammenhang? Und wie sehr ist ein möglicher Abgang des Cheftrainers ein Thema in der Kabine?

Spieler winken ab

Kapitän Christian Ramsebner will nichts davon wissen, dass ein möglicher Abgang Glasners für die ausbleibenden Siege verantwortlich ist.

„Das ist für uns gar kein Thema. Von den Spielen waren wir gegen Salzburg über 60 Minuten die bessere Mannschaft, gegen Rapid und St. Pölten die klar bessere Mannschaft und gegen die Austria war es auf Augenhöhe“, findet der 30-Jährige andere Gründe. „Wir befassen uns damit, wie wir Fußball spielen und die Ergebnisse werden dann auch bald wieder stimmen.“

Damit spricht Ramsebner natürlich auch einige strittige Schiedsrichter-Entscheidungen an, die den Stahlstädtern zuletzt einige Punkte gekosten haben und weshalb sich Oliver Glasner auch für den Video-Beweis einsetzt.

Das weiß die Mannschaft

Dennoch, das Thema schwebt über dem LASK, dass Gespräche stattgefunden haben zwischen Glasner und deutschen Bundesligisten wurde auch schon offiziell bestätigt.

„Wir sind über alles informiert, das ist ganz offen bei uns. Über den Trainer, über das Präsidium, über die Mannschaft – wir kommunizieren alles ganz klar, da gibt es keine Geheimnisse“, betont Ramsebner, dass die interne Kommunikation intakt ist.

Auch Reinhold Ranftl beschäftigt sich mit diesem Thema nicht weiter: „Nein, gar nicht. Wir blenden das aus, wir sind Profis genug. Das gibt es im Fußball.“

„Wir spüren das in der Mannschaft überhaupt nicht. Es gibt keinen neuen Stand der Dinge, wir kommunizieren alles offen und ehrlich miteinander und daher ist das kein Thema“, schlägt Tormann Alexander Schlager in die gleiche Kerbe.

"Stolz" auf die Gerüchte

Viel eher sieht Ranftl die Gerüchte als Auszeichnung: „Kein Wunder, nach unseren Leistungen, da kann man auch ein bisschen stolz. Jetzt geben wir noch sechs Runden Gas und schauen, was dabei rauskommt.“

Auch Kapitän Ramsebner ist sich bewusst, dass diese Themen zum Profi-Fußball dazu gehören: „So ist der Fußball. Wir sind Zweiter in der Bundesliga, sind vor zwei Saisonen erst aufgestiegen, da ist es klar, dass wir Begehrlichkeiten wecken. So ist das Geschäft.“

„Jeder muss für sich entscheiden, was für ihn das Beste ist“, ergänzt der Kapitän und spricht damit wohl auch einige Teamkollegen an, die sich in den letzten Jahren in die Auslage spielen konnten.

Das sagt Glasner selbst

In der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Austria Wien (2:2) hält sich Glasner selbst zu den Transfer-Gerüchten gewohnt bedeckt.

„Ich bin ein relativ langweiliger Typ, daher gibt es relativ wenig Neues“, so seine Antwort mit Augenzwinkern.

Bis zu einem endgültigen Statement werden die Schlagzeilen weiter Glasner gehören. Die Ergebnisse sollten sich bis dahin aber wieder verbessert haben.

Textquelle: © LAOLA1.at

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