Kühbauers Bilanz gegen Rapid

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Den Namen Dietmar Kühbauer assoziiert man sofort mit dem SK Rapid.

Fünf Jahre, von 1992 bis 1997, trug die personifizierte Kämpfer-Natur das grün-weiße Dress und spielte sich in die Herzen der Fans.

An seinem Kultstatus in Hütteldorf hat sich seither nichts geändert, auch wenn er am Samstag (ab 17 Uhr im LIVE-Ticker) als Trainer mit dem SKN St. Pölten gegen Rapid antritt.

Im Umfeld wird der 47-Jährige seit längerem als nächster Rapid-Trainer gesehen, doch Goran Djuricin genießt noch Rückendeckung.

Rapid-Trainerkandidat hat sportliche Argumente vorzuweisen

Kühbauer wäre jener Trainer mit Stallgeruch, den sich viele Fans wünschen. Einer, der als aktiver Spieler selbst alles für den Verein gegeben hat und weiß, wie das Werkl im Westen Wiens läuft. 172 Spiele bestritt der Mittelfeldspieler für Rapid, dabei erzielte er 37 Tore.

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Schon bei den letzten Trainerwechseln galt der ehemalige Heißsporn, der in letzter Zeit immer mehr zur Ruhe und Sachlichkeit fand, als möglicher Nachfolger. Gespräche zwischen ihm und Rapid wurden bestätigt, durchsetzen konnte er sich jedoch bisher nicht - auch wenn er viele Fürsprecher hat.

Sollte es bei den Hütteldorfern demnächst jedoch dazu kommen, dass Djuricin seinen Hut nehmen muss, hätte Kühbauer mehr sportliche Argumente für ein Engagement bei seinem Herzensverein zu bieten als jemals zuvor. Gerüchten zufolge besteht weiterhin Kontakt, um sich für diesen Fall zu wappnen.

Die besten Bilder aus der aktiven Karriere von Didi Kühbauer beim SK Rapid:

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Für Kühbauer gibt es aber keine Veranlassung, zu den Gerüchten über einen möglichen Wechsel zu Rapid Stellung zu nehmen. "Ich bin rein auf das Match am Samstag und meine Mannschaft fokussiert", betont der 47-Jährige. "Die Rapid-Probleme dürfen uns nicht irritieren."

Kühbauer: "Bei uns ist im Moment vieles gut"

Kühbauer ist es, der den SKN St. Pölten nicht nur vor dem Abstieg in die Zweitklassigkeit bewahrte, sondern mittlerweile zum konkurrenzfähigen Sensationsteam formte, das derzeit als Tabellendritter alle Erwartungen übertrifft.

"Bei uns ist im Moment vieles gut, und da gehört viel Arbeit dazu. Dass man auch manchmal Glück braucht, ist kein Geheimnis, aber unsere Erfolge auf Glück zu reduzieren, wäre falsch", betont Kühbauer.

Im Gegensatz zu Rapid kann seine Mannschaft der Partie relativ entspannt entgegenblicken. "Rapid hat mehr Qualität, aber wir freuen uns auf die Aufgabe. Rapid muss punkten, da haben wir die bessere Position, doch ohne Arbeit wird es auch nicht gehen", sagt Kühbauer. Die angespannte Lage bei den Grün-Weißen wollte der Burgenländer nicht überbewerten. "Das sind noch immer gute Spieler. Es wäre falsch zu sagen: Sie haben Druck, jetzt geht bei ihnen nichts."

Seinen eigenen Kickern will Kühbauer keinen zusätzlichen Druck auferlegen, daher wird das Saisonziel Klassenerhalt - zumindest vorläufig - nicht adaptiert. "Es ist ein abgedroschener Spruch, doch es ist wirklich so bei uns: Wir schauen von Spiel zu Spiel. Vielleicht muss man etwas ändern, je mehr Punkte man macht und je weniger Spiele es werden, aber jetzt sehe ich keinen Grund dafür."

Kühbauers Trainer-Bilanz gegen Rapid kann sich sehen lassen

Seine Rückkehr nach Hütteldorf wird die zweite als St. Pölten-Trainer sein, doch schon davor stellte sich Kühbauer mit seinen Klubs Admira und dem Wolfsberger AC Rapid in den Weg.

Seine Trainer-Bilanz gegen den Rekordmeister kann sich sehen lassen und auch als Spieler hat er gegen Rapid eine überraschend starke Bilanz:

Verein Spiele Siege Remis Niederlagen Torverhältnis
Admira Wacker 8 1 2 5 6:16
Wolfsberger AC 10 4 1 5 13:23
SKN St. Pölten 1 0 0 1 1:2
GESAMT: 19 5 3 11 20:41

Ergebnisse mit Admira gegen Rapid:

2011/12: 0:2 (a), 4:3 (h), 1:2 (a), 0:4 (h)

2012/13: 0:0 (a), 0:2 (h), 1:1 (a), 0:2 (h)

Ergebnisse mit WAC gegen Rapid:

2013/14: 4:2 (a), 2:1 (h), 0:3 (a)

2014/15: 0:3 (a), 1:1 (h), 1:4 (a), 2:1 (h/Cup-Viertelfinale), 0:5 (h)

2015/16: 1:2 (a), 2:1 (h)

Ergebnisse mit St. Pölten gegen Rapid:

2017/18: 1:2 (a)

Kühbauers Spieler-Bilanz gegen Rapid:

Verein Pflichtspiele gegen Rapid Siege Remis Niederlagen
Admira Wacker 18 7 4 7
SV Mattersburg 20 7 4 9
GESAMT: 38 14 8 16

Textquelle: © LAOLA1.at

Glasner verurteilt Djuricin-Hetze: "Menschenverachtend"

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