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Kühbauer: "Uns war bewusst, dass Hartberg nichts beitragen will"

Die Linzer trauern dem vergebenen Sieg nach. Bei Hartberg herrscht hingegen Zufriedenheit. Sasa Kalajdzic hofft auf eine Nationalteam-Nominierung.

Kühbauer: "Uns war bewusst, dass Hartberg nichts beitragen will" Foto: © GEPA

Für den LASK reichte es zum Auftakt der Meistergruppe am 23. Spieltag der ADMIRAL Bundesliga gegen den TSV Hartberg nur zu einem müden 0:0.

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Die Linzer zeigten sich über weite Strecken der Partie als die dominantere Mannschaft, doch im letzten Drittel fehlte teilweise die Präzision. Die Hartberger hingegen konzentrierten sich großteils aufs Verteidigen und kamen so nur selten in die gegnerische Hälfte.

"Nötiges Glück hat gefehlt"

Für LASK-Trainer Didi Kühbauer war der Spielansatz der Steirer von vornherein klar: "Uns war bewusst, dass Hartberg nichts bei diesem Fußballspiel beitragen will. Sie haben genau das gemacht, was wir erwartet haben."

Dennoch gelang es den Linzern nicht, den entscheidenden Treffer zu machen. "In der ersten Halbzeit hatten wir nicht die nötigen Ideen. In der zweiten Hälfte war es dann wirklich Einbahnstraßen-Fußball, aber da hat uns dann das nötige Glück gefehlt", so Kühbauer am "Sky"-Mikro.

Schmid zeigt sich zufrieden

Während bei den Linzern eher Ernüchterung über das Remis herrscht, zeigt sich Hartberg-Trainer Manfred Schmid zufrieden: "Ergebnistechnisch war das heute top für uns. Wir waren taktisch, kämpferisch und läuferisch auf Top-Niveau."

Gerade defensiv spricht Schmid seiner Mannschaft ein großes Lob aus, doch im Angriff lief es nicht einwandfrei. "Offensiv müssen wir uns verbessern. Wir haben zu leichtfertig Bälle verloren, aber der LASK ist einer der absoluten Titelfavoriten."

"Klare Rote Karte"

Für LASK-Stürmer Sasa Kalajdzic war der Spielansatz der Hartberger, wie für seinen Trainer, klar: "Es war das Spiel, das wir erwartet haben. Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel wird. Hartberg ist zurecht unter den Top 6, aber nichtsdestotrotz müssen wir das Spiel gewinnen."

Kalajdzic selbst zeigte eine auffällige Partie, aber auch ihm fehlte vor dem Tor das nötige Glück. In der Nachspielzeit stand er dann nochmal im Fokus, als er von Youba Diarra mit einem gestreckten Bein am Knöchel getroffen wurde. Der Hartberger sah für die Aktion eine Rote Karte.

Verletzt hat sich Kalajdzic bei der Aktion nicht: "Es hat schlimm ausgeschaut, aber es war weniger, als man es im Fernsehen sieht. Es ist eine klare Rote Karte, aber ich unterstelle ihm keine Absicht und es ist alles gut."

Kalajdzic will zurück ins Nationalteam

Am Montag gibt ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick den Kader für die kommenden Freundschaftsspiele gegen Ghana und Südkorea bekannt. Auch Kalajdzic hofft dabei auf eine Nominierung.

"Ich habe die letzten Jahre wie ein Hund geackert. Normalerweise bin ich Teil des (ÖFB-)Teams, aber ich weiß, dass ich es mir erarbeiten muss. Grundsätzlich würde es mir sehr viel bedeuten und ich würde mich sehr freuen", so der Stürmer.

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