Klausel: Acht Millionen für Richard Strebinger?

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Dass Richard Strebinger nach seinen konstant guten Leistungen die heißeste Transfer-Aktie des SK Rapid Wien ist, ist kein Geheimnis.

Ein Abgang des Torhüters könnte den Transfer-Rekord der Hütteldorfer brechen. Die Ausstiegsklausel im bis 2022 laufenden Vertrag des ÖFB-Teamspielers soll höher sein als die 7,5 Millionen Euro, die Rapid als bisherige Rekord-Ablöse von Ajax für Maximilian Wöber kassiert hat. Der "Kurier" mutmaßt, dass sie bei rund acht Millionen Euro liegt.

Ob er schon daran gedacht habe, Wöber als teuersten Rapidler abzulösen?

"Eigentlich ist es unglaublich, welche Summen im Fußball bezahlt werden", meint Strebinger dazu im Interview mit dem "Kurier", "ich kann versichern: Das Geld wird nicht das Entscheidende sein. Ich wüsste derzeit gar nicht, was ich mit mehr Gehalt machen würde. Falls das Interesse konkret wird, muss für alle alles passen."

England und Deutschland als Traum-Destinationen

Vor allem seine Familie müsse sich im Ausland wohl fühlen, sonst würde seine Leistung leiden. Strebinger versichert: "Ich verspreche: Egal, ob ich noch ein Jahr oder 15 bei Rapid bleibe, werde ich jeden einzelnen Tag mein Maximum geben."

Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel rechnet damit, dass der Goalie trotz großen Interesses anderer Vereine zumindest diese Saison noch bei Rapid zu Ende spielen wird.

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Für den 25-Jährigen bleiben Deutschland und England die Traum-Destinationen: "Mit meiner Statur passt das am besten. In England gibt es extrem viele Tormann-Szenen, in Deutschland ist das Niveau in diesem Bereich sehr hoch."

Regelmäßige Gespräche mit dem Berater

Strebinger sammelte in der Jugend von Hertha BSC Berlin, beim SV Werder Bremen und bei Jahn Regensburg bereits sieben Jahre Deutschland-Erfahrung, auch sein Manager kommt aus dem Nachbarland:

"Stefan Brasas war früher selbst Tormann, auch bei Werder Bremen. Wir telefonieren mehrmals pro Woche - derzeit reden wir nur über Fußball, nicht über interessierte Klubs. Er ist mehr Berater als Manager, hat unglaublich viel Energie und baut mich auf, wenn es mir schlecht geht. Er, Tormanntrainer Helge Payer, mein Vater und meine Frau sind die vier Menschen, die ich um Rat frage."

Eine Lanze bricht Strebinger für Rapid-Kapitän Stefan Schwab: "Schwabi macht das super, er organisiert immer wieder Treffen für die Mannschaft. Er überlegt, wie wir noch besser zueinanderfinden können. Er ist auch in der Trainingsarbeit ein vorbildlicher Kapitän."

Textquelle: © LAOLA1.at

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