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So steht es um Hartbergs Kaderplanung

Cheftrainer Klaus Schmidt äußert sich zu einigen Personalien.

So steht es um Hartbergs Kaderplanung Foto: © GEPA

Mit Jürgel Heil hat der TSV Hartberg nach dem geschafften Klassenerhalt bereits einen Stammspieler langfristig an den Verein binden können (Mehr dazu >>>), weitere könnten nun folgen.

"Uns waren bis Freitag die Hände gebunden, weil viele Spieler gewartet haben, wie es weitergeht. Jetzt rattern die Telefone, aber wir sind auch hinten nach", erklärt Cheftrainer Klaus Schmidt bei "Sky", dass eine Menge Arbeit bevorstehe.

So laufen beispielsweise die Verträge von Manfred Gollner und Thomas Rotter Ende Juni aus. "Da laufen jetzt Gespräche in den nächsten Tagen", bestätigt Schmidt.

Sollte man Gollner jedoch verlieren, werde man sich nach einer Verstärkung umschauen müssen. "Wir brauchen sicher, wenn jetzt Gollner nicht unterschreibt, einen Linksfuß als Innenverteidiger. Einfach für den Spielaufbau. Da haben wir Probleme auf dieser Seite, auf dieser Position, wenn man dort den Gollner verliert."

Swete zur Austria? Schmidt klärt auf

Zuversicht äußert Schmidt bei der Personalie Rene Swete. Um den Kapitän gab es zuletzt das eine oder andere Gerücht. "Ja, da gibt es immer wieder Rumours, wo man hört, er soll irgendwo anders hin oder Austria Wien oder so, habe ich gelesen", so Schmidt.

"Aber ich habe mit ihm von Freitag auf Samstag in einer beschwingten Runde das Gespräch geführt und ich gehe mal davon aus, dass der Rene beim Trainingsstart bei uns dabei ist. Der gehört nach Hartberg und ich denke, dass er sich dort auch wohl fühlt und ich glaube nicht, dass er in seiner Karriere noch einmal etwas anderes machen wird – sage ich jetzt einmal vorsichtig."

So steht es um Avdijaj und Sonnleitner

Spieler, die auch in der kommenden Saison eine große Rolle in den Plänen von Klaus Schmidt spielen werden, sind Donis Avdijaj und Mario Sonnleitner. Beide besitzen noch einen Vertrag bis 2023.

"Er hat noch Vertrag bei uns und in ihn setze ich sehr, sehr große Hoffnungen", erklärt der Trainer auf Avdijaj angesprochen. 

Sonnleitner wird in der Kabine vor allem wegen seiner Persönlichkeit geschätzt. "Er ist ein Spieler, der eine unheimliche Persönlichkeit ist, der eine unheimliche Erfahrung hat, der noch einen Vertrag hat, der aber natürlich auch nicht jünger wird", so Schmidt.

"Ich hoffe, dass junge Spieler, so wie Michael Steinwender, diese Position dann schön langsam übernehmen können. Aber wir brauchen den 'Sonni' einfach als Typ, als Führungspersönlichkeit", weiß der Hartberg-Coach, dass man suf den ehemaligen Rapid-Verteidiger nicht verzichten kann.

Niemann kehrt nicht zurück

So gut wie sicher ist hingegen der Abgang von Noel Niemann.

Der 22-jährige Deutsche war lediglich von Arminia Bielefeld ausgeliehen. Eine Rückkehr in die Oststeiermark werde es wohl nicht mehr geben. "Ich glaube, dass er nach Deutschland zurück möchte und den TSV verlassen wird", sagt Schmidt.

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