Eine brutale Zeit
"Das muss man verstehen. Er war zehn oder elf Wochen verletzt, konnte in dieser Phase kein Substanz-Training machen, weil die Wade immer wieder zugemacht hat. Das war für ihn eine brutale Zeit und das spürt man dann natürlich auch", erläutert Ilzer.
Sturm spielt derzeit jeden dritten, vierten Tag, Jantscher würde dieser Spielrhythmus fehlen:
"Dann ist es natürlich auch schwer, dass ich von Anfang an auf 'Jantschi' setze, weil ich dann eher auf Spieler zurückgreife, die in diesem Spielrhythmus drinnen und dieses Tempo über die Zeit gewohnt worden sind."
Wertvoller Beitrag noch im Herbst
Umso wichtiger sei es gewesen, dass der Offensivspieler gegen den GAK von Anfang an spielen habe können und knapp eine Stunde am Platz gestanden sei.
"Es fehlt dann zwar noch ein gewisses Timing. Aber das ist ein ganz normaler Prozess, wenn man mitten in der Saison so lange ausgefallen ist und sich parallel die Mannschaft entwickelt hat", verdeutlicht Ilzer.
In seiner überragenden Vorsaison sammelte Jantscher in 41 Pflichtspielen 42 Scorer-Punkte (20 Tore, 22 Assists). Der Sturm-Coach glaubt fest daran, dass der Führungsspieler noch in diesem Herbst wieder zum Faktor wird:
"'Jantschi' hat einfach seine Qualitäten. Ich bin absolut überzeugt, dass er in den ausbleibenden sechs Spielen im Herbst einen wertvollen Beitrag zum Gesamterfolg abliefern kann."