Keineswegs entspannt ist die Lage beim GAK. Der Aufsteiger geht mit nur einem Zähler Guthaben in die zweite Hälfte der Qualifikationsgruppe und muss vor allem seine Offensive finden, will man nicht gleich wieder absteigen.
In den bisher fünf Spielen unter Trainer Ferdinand Feldhofer gelang nur ein Tor, und das aus einem Elfmeter. "Wir brauchen schon noch ein paar Tore in den letzten fünf Spielen, eines wird nicht reichen. Es fehlt noch ein Eitzerl, das muss kommen", sagte Feldhofer im Sky-Gespräch und forderte "Überzeugung und Wille" seiner Mannschaft vor dem Tor.
Mit einer Mischung aus Selbstkritik und Zuversicht stellen sich die Spieler dem Abstiegskampf. "Es reicht nicht, eine solide Halbzeit zu spielen. Wenn wir in Hartberg punkten wollen, müssen wir 90 Minuten absolut konsequent defensiv und offensiv auf dem Platz stehen", erklärte Abwehrchef Petar Filipovic und betonte:
"Die Mannschaft ist absolut intakt. Bis auf die Chancenauswertung ist vieles sehr gut. Wir müssen es schaffen, die Chancen in Tore umzumünzen. Wir haben am Freitag die Chance, das auszubessern und uns drei Punkte zu holen, auch wenn es schwer ist." Nicht mithelfen kann dabei der ungarische Routinier Laszlo Kleinheisler, der im Heimspiel verletzt ausgeschieden ist.