Bickel über Rapid: "Kaum Chance, etwas aufzubauen"

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Die Zeit von Fredy Bickel als Sportdirektor beim SK Rapid neigt sich dem Ende zu.

Kurz vor dem Abschied aus Hütteldorf blickt der Schweizer auf seine Zeit in Wien zurück: "Rapid pulverisiert alles, in jeder Hinsicht. Emotional spannend, herausfordernd", fasst er im "Kurier"-Interview zusammen. "Jetzt geht’s darum, loszulassen, ohne wirklich etwas erreicht zu haben. Das schmerzt."

Sein Scheitern in der Bundesliga führt Bickel auf "Fehleinschätzungen bei Spielern, Fehler in der Trainingssteuerung, zu viele Verletzte im Sommer und die Trainerwechsel" zurück. "Es war wirklich viel Pech dabei."

Es sei schließlich an "uns allen" gelegen, dass der erhoffte Erfolg in der Ära Bickel nicht eingetreten ist. "Es gibt hier wirklich kaum eine Chance, etwas aufzubauen", moniert der Schweizer und vergleicht Rapid mit seinen Stationen bei FC Zürich und den Young Boys. "Hier wird man im Misserfolg sehr viel schneller nervös und unsicher."

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Was Rapid braucht, um wieder zur Ruhe zu kommen? "Konstanz. Keinem Verein weltweit, der in zwei Jahren vier Trainer braucht, geht es gut. In der Führungsebene, beim Trainer, im Kader – überall braucht es mehr Konstanz", sagt Bickel.

Textquelle: © LAOLA1.at

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