Bundesliga: Solidarität bei Spielverschiebungen

Bundesliga: Solidarität bei Spielverschiebungen Foto: © GEPA
 

Neben der Wahl von Rapid-Präsident Martin Bruckner in den Aufsichtsrat der Bundesliga wird bei der Klubkonferenz am Montag ein weiterer Beschluss gefasst.

Dieser betrifft potenzielle Spielverschiebungen in der Phase der Europacup-Playoff-Spiele.

Nachdem es in den vergangenen Jahren immer wieder Diskussionen um Verschiebungen von Bundesliga-Spielen zwischen Playoff-Spielen in den internationalen Bewerben gegeben hat, schafft die Liga nun die Grundlage dafür, um den Klubs auf Wunsch zusätzliche Regenerationsmöglichkeiten zwischen den Partien zu schaffen.

Zukünftig kann ein Bundesliga-Spiel, das zwischen zwei Playoff-Spielen in einem internationalen Wettbewerb stattfindet, auf Antrag des international tätigen Klubs am Tag nach der Auslosung verschoben werden.

Zudem gibt es einen finanziellen Anreiz für diese Solidarität. Schafft dieser Klub daraufhin den Sprung in die internationale Gruppenphase, fließt ein Prozentsatz des jeweiligen Startgeldes für das Erreichen der Gruppenphase (UEFA Champions League 3 Prozent; UEFA Europa League und Conference League jeweils 1,5 Prozent) in den Solidaritätstopf, von dem sämtliche Klubs der Liga profitieren, die nicht international spielen.

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer: "Nachdem in den vergangenen Jahren öfter kurzfristig über mögliche Spielverschiebungen diskutiert wurde, ist es nun gelungen, fixe Rahmenbedingungen für diese Möglichkeit zu schaffen. Dazu ist es gelungen, dass jene Klubs, die sich dazu entscheiden, von dieser Regelung Gebrauch zu machen und dadurch den Einzug in eine Gruppenphase schaffen, einen Teil des Startgelds für den Solidaritätstopf – und damit der gesamten Liga - zur Verfügung stellen."


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