Thalhammer: LASK-Block im ÖFB-Team "coole Sache"

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58 Minuten waren am Mittwoch zwischen Österreich und Luxemburg im Stade Josy Barthel gespielt, als ÖFB-Teamchef Franco Foda einen Doppel-Wechsel durchführen ließ.

Die Nummern 19 und 8 schienen in grün auf, um die Einwechslungen von Husein Balic und Reinhold Ranftl zu signalisieren.

Da mit Debütant Philipp Wiesinger und Gernot Trauner zwei LASK-Kicker in der Startelf standen, wuchs der Athletiker-Block in der ÖFB-Elf zeitweise auf vier Akteure an. Es hätte noch einer mehr sein können: Die nominelle Nummer eins im Tor, Alexander Schlager, bekam von Foda eine Verschnaufpause.

Nur drei Minuten nach der Hereinnahme des LASK-Duos erzielte Abwehrchef Gernot Trauner den Führungstreffer, natürlich per Kopf nach einer Ecke. Debütant Wiesinger krönt sein erstes Spiel gleich mit dem Treffer zum 3:0-Endstand.

Auch so ist der Einsatz des LASK-Quartetts in der Nationalmannschaft beachtlich.

"Natürlich kann man als Verein stolz darauf sein. Vier oder fünf Nationalspieler dabei zu haben ist eine großartige Sache", sagt LASK-Trainer und -Sportdirektor Dominik Thalhammer gegenüber LAOLA1.

Dass das Quartett kurz vor Schluss zu einem Trio schrumpfte, lag an der verletzungsbedingten Auswechslung von Reinhold Ranftl. Der vierfache Nationalspieler musste wegen einem "Schlag aufs Knie", wie es Thalhammer definiert, nach seiner Einwechslung wieder ausgewechselt werden.

Seinen Informationen zufolge dürfte es nichts Schlimmeres sein, gibt der LASK-Trainer vorsichtig Entwarnung.

"Coole Sache"

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Doch Ranftl, Schlager, Trauner, Wiesinger und Balic sind nicht die einzigen LASK-Kicker, die sich im Nationalmannschafts-Einsatz befinden. Yevgen Cheberko steht im Kader der Ukraine, sah die 0:2-Niederlage gegen Polen am Freitag von der Bank aus.

Andres Andrade absolvierte am Freitag für Panama bei der 0:1-Niederlage in Graz gegen Japan sein zweites Länderspiel.

Thalhammers Freude über die Einsätze gilt aber in erster Linie seinen Kickern. "Es freut mich natürlich auch extrem für die Spieler, weil sie es sich verdienen. Weil ich weiß wie sie jeden Tag arbeiten und was das für tolle Persönlichkeiten sind. Es ist eine coole Sache", so der 50-Jährige.

Darauf plädieren, dass Teamchef Foda verstärkt auf Kicker aus der heimischen Bundesliga setzen soll, will Thalhammer im Hinblick auf die Konkurrenzsituation nicht.

"Ich denke, dass sich der Teamchef schon Gedanken machen wird, wen er einberuft und dass die Konkurrenz groß ist", so der langjährige Damen-Teamchef. Die vielen österreichischen Kicker, die im Ausland teilweise gewichtige Rollen spielen, würden den Konkurrenzkampf verschärfen.

Die Liga muss ihr Licht allerdings nicht unter den Scheffel stellen, betont Thalhammer und spielt auf die Abenteuer der österreichischen Teams in europäischen Bewerben an. "Die letzten Europacup-Ergebnisse haben auch gezeigt, dass sich die österreichische Liga nicht verstecken braucht. Es sind keine Zufallsprodukte wie der LASK spielt, wie Salzburg spielt, wie Rapid spielt und auch der WAC."

Textquelle: © LAOLA1.at

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