Endstand
4:2
2:1 , 2:1
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Der LASK in Hütteldorf "ganz lieb": "Aber lieb ist zu wenig!"

Nach 30 Sekunden voran, liefen die Linzer in Wien meiste Zeit doch hinterher. Anlass, die Zügel jetzt anzuziehen, sieht Didi Kühbauer nicht.

Der LASK in Hütteldorf "ganz lieb": "Aber lieb ist zu wenig!" Foto: © GEPA

Der LASK steht im Finale des UNIQA ÖFB-Cups - aktuell betrachtet die größere der beiden Titelchancen.

In der ADMIRAL Bundesliga haben die "Athletiker" den Faden vorerst etwas verloren. Beim 2:4 in Hütteldorf gegen Rapid waren die Linzer nicht heillos unterlegen, aber der verdiente Verlierer.

"Das hat optisch ganz lieb ausgeschaut", beschrieb Didi Kühbauer. Und "lieb ist zu wenig".

Dabei hätte alles so gut begonnen. Als Samuel Adeniran den Ball nach einer halben Spielminute in die Maschen drosch. Zwei Minuten später war dieser Startvorteil schon wieder passé.

Wenn es nur eine Minute gedauert hätte

Der LASK war eigentlich gewarnt: Wie schon in den letzten beiden Partien wurde der erste Eckball verwertet, diesmal zählte das erste Tor von Jakob Schöller auch. Und der Vorteil war gleich wieder dahin.

"Wenn das Spiel nur eine Minute dauert, hätten wir die drei Punkte eingefahren", gab es eine typische Kühbauer-Bemerkung. Weil da 89 Spielminuten und einiges an Nachspielzeit ausgeklammert wäre, musste er die Niederlage so hinnehmen.

"Wir haben den Ball zu schnell verloren, oft zu schnell nach vorne gespielt und eigentlich keine Ballstaffetten gehabt, die man gegen Rapid haben muss und kann."

Wieder keine gute Reaktion

Dennoch blieb die Chance auf Punkte lange am Leben. Weil Rapid nach Seitenwechsel die Feldvorteile ein Stück weit abtrat. Selbst das 1:3 wurde nicht zum Genickbruch.

Dass nach dem Anschlusstreffer aber zu schnell das vierte Gegentor fiel, war dann zu viel. "Sonst wären das noch sehr heiße Minuten gewesen."

War dann aber nicht. Sehr viel mehr als fehlende Aggressivität konnte Kühbauer aber nicht vorwerfen, auch Rapid habe seine Sache gut gemacht.

Nichts Grobes verändern

So ist nun also ein kleiner Fehlstart in die Meistergruppe hingelegt, wie generell die Ergebnisse abseits des ÖFB-Cups seit Jahreswechsel nicht mehr zu überzeugen wissen.

Die großen Hebel will Kühbauer in der Länderspielpause aber nicht ansetzen, ehe in zwei Wochen die Austria kommt: "Wir werden genau dasselbe tun, wir wir es in den letzten fünf Monaten gemacht haben."

Die längste Zeit hat das ja auch funktioniert.

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