Österreichische Bundesliga verschiebt Transferende

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Die Transferzeit der österreichischen Bundesliga endet in diesem Winter nicht wie gewohnt am 31. Jänner, sondern am Dienstag, 6. Februar.

Diese Neuerung ist zwar kein Geheimnis, hat sich jedoch noch nicht weitläufig herumgesprochen - offiziell kommuniziert werden soll sie am Freitag.

Beschlossen wurde die Verschiebung der Transfer-Deadline im Laufe der Herbst-Saison von der Klubkonferenz, ausgearbeitet wurde sie von den Sportdirektoren der Vereine in der Arbeitsgruppe Spielbetrieb.

Länger die Chance, um zu reagieren

Hintergrund ist, dass einerseits das Ende der Übertrittszeiten im heimischen Profi- und Amateurbereich harmonisiert werden - vertragslose Spieler können nach dem 6. Februar nicht mehr bei einem Bundesligisten unterschreiben, sehr wohl jedoch bei einem Erste-Liga-Verein, da der Spielbetrieb in der zweiten Leistungsstufe erst am 23. Februar und somit nach der Transfer-Deadline wieder aufgenommen wird.

Andererseits sei es ein Vorteil, dass die Vereine nun länger die Chance haben, um zu reagieren. Bisher hätten schon vereinzelte Länder eine längere Transferzeit gehabt. Wenn einem Bundesligisten ein Spieler nach dem 31. Jänner abhanden gekommen sei, wären ihm die Hände gebunden gewesen, heißt es von Seiten der Bundesliga.

Topligen schließen weiter am 31. Jänner

In den Topligen Deutschland, Spanien, England, Italien und Frankreich schließt das Transferfenster auch in diesem Jahr wie gehabt am 31. Jänner.

Spätere Deadlines gibt es jedoch nicht nur in Österreich. In Portugal können die Vereine bis zum 2. Februar aktiv werden, in der Schweiz, in Serbien und Slowenien bis zum 11. Februar.

Auch Ungarn (14.2.), Kroatien (15.2.), Rumänien (19.2.), Tschechien und Russland (jeweils 22.2.), die Slowakei, Bulgarien und Polen (jeweils 28.2.) und die Ukraine (2. März) haben länger geöffnet.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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