Bundesliga reagiert auf Doping-Fälle bei Salzburg

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Nach dem Bekanntwerden von zwei positiven A-Proben bei UEFA-Dopingtests im Lager von RB Salzburg (mehr Infos >>) reagiert jetzt die Bundesliga in einer ersten Stellungnahme und stellt klar, dass die bisherigen Ergebnisse nicht mehr geändert werden.

"Die Vorgänge fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Bundesliga, die bis dato auch keine Informationen über die weitere Vorgehensweise bzw. etwaige Sanktionen oder Sanktionsmöglichkeiten hat" - heißt es in einer Pressemitteilung.

"Die Ergebnisse sämtlicher Spiele, in denen die betroffenen Spieler zum Einsatz gekommen sind, wurden bestimmungsgemäß beglaubigt. Eine Wiederaufnahme des Beglaubigungsverfahrens ist gemäß § 26 Abs. 5 der Bundesliga-Satzungen ausgeschlossen."

Auch der ÖFB äußert sich zur Situation. Das nun bevorstehende Verfahren werde von der UEFA geführt, stellt ÖFB-Generalsekretär und -Jurist Thomas Hollerer gegenüber der APA klar. "Der ÖFB steht mit den Beteiligten im Austausch. Wenn die UEFA weitere Maßnahmen setzt, werden Verband und Verein entsprechend informiert", meint Hollerer.

Dopingfälle in Österreichs Fußball selten

Bekanntgewordene Dopingfälle sind im österreichischen Fußball äußerst selten. Prominenteste Causa der jüngeren Vergangenheit ist jene um den früheren Teamspieler Christian Mayrleb, der am 6. November 2006 im Rahmen einer unangemeldeten Trainingskontrolle der nationalen Anti-Doping-Kommission (ÖADC) positiv auf das Blutdruckmittel CoDiovan getestet, aber schon am 18. November in erster Instanz vom Senat I der Bundesliga freigesprochen wurde.

Kurz danach wurde etwa auch der Altach-Spieler Modou Jagne positiv auf Cannabis getestet.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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