Das macht Wacker Innsbruck noch Hoffnung

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Hängende Schultern, Blicke ins Leere und Ratlosigkeit in den Gesichtern.

Während die Admira den Klassenerhalt ausgiebig feierte, war die Stimmung beim FC Wacker Innsbruck am Boden. Mit einem Sieg gegen die Südstädter hätte man den Ligaverbleib in der eigenen Hand gehabt.

Nun braucht es gegen den SV Mattersburg unbedingt einen Sieg, dazu muss Hartberg gegen die Admira Punkte liegen lassen. Alles andere als eine ideale Ausgangsposition, schließlich haben die Tiroler gegen den SVM in dieser Saison in drei Spielen noch keinen Punkt geholt.

„Wir haben es nicht mehr selbst in der Hand, wir können im letzten Spiel nur noch auf die Hilfe der Admira hoffen. Aber wir müssen selbst Punkte machen“, weiß auch Präsident Gerhard Stocker im Gespräch mit LAOLA1.

Aufgegeben hat Stocker noch nicht: „Hoffnung gibt es immer. Es nützt nichts, wir haben es selber verbockt.“

Wenig aus dem Spiel mitzunehmen

„Wir haben ein paar gute Chancen herausgespielt. Sonst kann man nicht viel mitnehmen“, bleibt für Kapitän Roman Kerschbaum nach dem Admira-Spiel wenig Positives übrig. Auch er weiß: „Wir können eh nur auf uns schauen, dass wir das letzte Spiel gewinnen.“

Trainer Thomas Grumser versucht in der brenzligen Situation die Ruhe zu bewahren und analysiert nüchtern: „Wir werden das Spiel wieder sauber aufarbeiten, den Jungs ein, zwei Sachen mitgeben, die sie gegen Mattersburg besser machen müssen.“

„Wir werden fighten bis zum Ende“, verspricht der Coach, der Anfang März von Karl Daxbacher das Amt übernommen hat und in elf Spielen drei Siege und acht Niederlagen eingefahren hat.

Sportvorstand Ali Hörtnagl appelliert gleichermaßen an die Mannschaft und die Fans: „Wir müssen die Köpfe frei bekommen und mit mehr Begeisterung in das Spiel gehen. Jetzt brauchen wir noch einmal die Fans, wir brauchen einen Punch daheim.“

Hoffnungsträger Admira

Neben dem eigenen Sieg brauchen die Innsbrucker auch einen Punktverlust von Hartberg. So entwickelt sich akkurat der Gegner zum Hoffnungsträger.

„Wir haben ein Heimspiel, wir haben eine Chance, das Spiel zu gewinnen und die Admira kann befreit aufspielen. Wir fighten auf jeden Fall bis zur letzten Chance“, weiß Hörtnagl um den großen Trumpf der Südstädter.

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Nach dem fixierten Klassenerhalt fällt der gesamte Druck der jungen Truppe von Reiner Geyer ab. „Es ist schon ein anderes Spiel, der Druck ist weg. Aber das kann auch helfen, befreit Fußball zu spielen. Danach haben wir uns lange gesehnt“, so Geyer.

Entschuldigungen gibt es für die Spieler des Deutschen keine: „Wir müssen unsere Aufgaben machen und die drei Punkte einfahren.“

Sasa Kalajdzic, der mit dem dritten Tor der Admiraner die Niederlage von Wacker fixierte, verspricht auf jeden Fall Schützenhilfe: „Wir werden trotzdem alles geben. Das Gute ist, dass wir jetzt befreit aufspielen können.“

Es gibt doch einen Plan B

Patzt die Admira gegen Hartberg, ist der Innsbrucker Abstieg nach nur einem Jahr in der Bundesliga dennoch Gewissheit, unabhängig vom eigenen Ergebnis.

Bislang pochte Präsident Stocker immer darauf, dass man bei den Innsbruckern keinen Plan B habe, weil man sich voll auf die Umsetzung von Plan A konzentriert. Doch der Plan B, sprich der Gang in die HPYBET 2. Liga, rückt immer näher.

„Plan B ist bei uns ganz einfach, da muss man sich überlegen, wie man weitermacht. In jedem Fall haben wir in den nächsten drei Wochen extrem viel Arbeit“, erklärt Stocker.

Sie schwindet, aber doch gibt es noch Hoffnung, dass die Wacker-Spieler am kommenden Wochenende nicht mit hängenden Schultern, Blicken ins Leere und Ratlosigkeit in den Gesichtern das Feld verlassen müssen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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