Endstand
2:5
1:2 , 1:3
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Austrias spektakulär bitterer Geburtstag

Die Veilchen liefern gegen den SK Sturm lange ein richtig gutes Spiel, machen aber viel zu viel falsch.

Austrias spektakulär bitterer Geburtstag Foto: © GEPA

Die Wiener Austria hat an ihrem 115. Geburtstag ein Spektakel abgeliefert.

Ein Fußballspiel mit sieben Toren – das erste davon nach 31 Sekunden – und zwei Ausschlüssen hat den 13.848 Fans in der Generali-Arena einen überaus unterhaltsamen Sonntagabend beschert.

Nur beschenkt haben sich die Veilchen nicht, sie kassierten zum Auftakt der Meister-Runde eine 2:5-Heimniederlage gegen den SK Sturm.

Jubelschreie blieben im Halse stecken

"Ein sehr bitterer Tag für uns", stöhnt Manfred Fischer.

Der Kapitän jubelte nach einer halben Minute über das Premieren-Tor von Startelf-Debütant Matteo Schablas. In weiterer Folge blieben ihm und allen anderen Austrianern die Jubelschreie aber mehrmals im Halse stecken.

Die Wiener erspielten sich Chance um Chance, um sie allesamt zu vergeben. "Wir müssen uns vorwerfen, dass wir nicht das 2:1 machen, nicht konsequent genug waren", weiß Stürmer Johannes Eggestein.

Coach Stephan Helm pflichtet ihm bei: "Es ist sehr ärgerlich, dass wir aus den Torchancen nicht mehr Profit schlagen konnten."

Fischers bittere Erkenntnis: "Sturm hat uns vorgezeigt, wie man mit Chancen umgeht." Die Grazer agierten vor dem gegnerischen Tor im Gegensatz zu ihren Gastgebern eiskalt und gingen entgegen dem Spielverlauf mit einer 2:1-Führung in die Kabine.

Komplett den Faden verloren

Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff verlor der FAK Tin Plavotic mit Gelb-Rot und infolge des verwandelten Elfmeters von Sturms Otar Kiteishvili komplett den Faden.

"Wir sind 15 Minuten lang ordentlich gestrauchelt. Auch wenn es schwierig ist, müssen wir den Laden besser zusammenhalten. So ein Spiel kriegst du dann nicht mehr gedreht", sagt Coach Helm.

Eggestein ergänzt: "Nach dem 1:3 dürfen wir nicht so auseinanderfallen und die Kompaktheit verlieren. Es war schwer, da psychologisch zurückzukommen."

Gut, aber zu wenig

Die Findungsphase in Unterzahl kostete die Austria final das Spiel, schon bald lag sie mit 1:5 zurück. "Da haben sie uns brutal bestraft", sagt Fischer.

Vorne die Chancen nicht verwertet, hinten bei Kontern viel zu anfällig. Letztendlich war es für die Austria trotz einer spielerisch starken ersten Hälfte in einigen Belangen zu wenig, um gegen den amtierenden Meister etwas zu holen.

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