Schösswendter: "Kritik, der ich mich stellen muss"
Der 37-Jährige habe nach wie vor genügend Energie für seinen Job - egal in welcher Liga. Am Ende sei es jedoch nicht seine Entscheidung.
Für den FC Blau-Weiß Linz wird die Lage in der Qualifikationsgruppe der ADMIRAL Bundesliga immer prekärer.
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So kommt es auch nicht überraschend, dass sich die Diskussionen häufen, was mit der einen oder anderen Personalie geschieht, sollte Blau-Weiß absteigen. Das trifft beispielsweise auch auf Sportdirektor Christoph Schösswendter zu.
Dieser sieht sich auch im Falle eines Abstiegs als der geeignete Kandidat für die Sportdirektor-Rolle in Linz.
"Ich bin, das traue ich mir zu behaupten, in einem guten Alter und mit sehr viel Energie ausgestattet. Ich weiß, was es heißt, zu arbeiten. Das habe ich die letzten zweieinhalb Jahre bereits gemacht", macht Schösswendter bei "Sky" Werbung für sich selbst.
"Das ist Kritik, der ich mich stellen muss"
Allerdings weiß Schösswendter: "Grundsätzlich wird es am Ende nicht meine Entscheidung sein." Aktuell schaue man noch von Woche zu Woche, aber natürlich mache sich der Klub "jetzt auch schon Gedanken" über personelle Planungen, so der Blau-Weiß-Sportdirektor.
Kritik von außen, wonach der Kader der Linzer heuer schlichtweg nicht gut genug für die Bundesliga sei, nimmt Schösswendter wahr: "Das ist Kritik, der ich mich stellen muss."