Altacher-Frust nach Pleite in Ried: "Unnötig, es tut extrem weh"
Die Vorarlberger erspielen sich im Innviertel eine 2:0-Führung. Doch ein Platzverweis von Diawara sorgt für eine bittere Wende. Der Blick in die Zukunft bleibt aber optimistisch.
Ein mutiger und selbstbewusster Auftritt ließ die Altacher beinahe über wichtige Punkte jubeln.
Doch es kam schließlich anders. Ein Ellbogenschlag von Ousmane Diawara wendete das Blatt. Zudem müssen die Altacher nach einem späten Elfmeter das Innviertel sogar mit einer 2:3-Auswärtspleite punktelos verlassen. Damit gibt Altach die Führung in der Qualifikationsgruppe an die Rieder ab.
"Müssen es zu zehnt besser fertigspielen"
Der Knackpunkt der Niederlage war natürlich mit dem Platzverweis schnell gefunden. "Wir hatten alles im Griff, aber mit der Roten Karte haben wir die Partie verschenkt", erklärt SCRA-Kapitän Lukas Jäger nach der Partie bei "Sky".
"Fehler sollten nicht passieren, aber sie passieren im Fußball. Trotzdem müssen wir es zu zehnt besser fertigspielen", fügt der 32-Jährige hinzu.
Altacher geben Versprechen ab: "Wir bleiben in der Liga!"
Natürlich ist die Auswärtspleite auch für Altach-Coach Ognjen Zaric äußerst bitter. "Es tut extrem weh, aber wir müssen es akzeptieren", so der Trainer der Vorarlberger.
Auch für den SCRA-Coach ist der Platzverweis spielentscheidend, dennoch wäre ein Punktgewinn noch möglich gewesen. "Wir dürfen keine drei Gegentore in so einer kurzen Zeit bekommen. Wir hätten besser verteidigen müssen", stellte der 37-Jährige klar.
Für die Altacher sind Abstiegssorgen trotz der ersten Pleite in der Qualifikationsgruppe kein Thema. "Wir werden in der Liga bleiben und richten den Blick auf die nächsten Wochen", verspricht Zaric.
Beim kommenden Heimspiel gegen den GAK (natürlich in unserem LIVE-Ticker) am nächsten Wochenende visieren die Altacher wieder drei Punkte an.