Admira will neue Verteilung der TV-Gelder

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Angeführt von der Admira wollen die kleineren Bundesliga-Klubs bei einer Sitzung um 11 Uhr eine neue Verteilung der TV-Gelder durchsetzen. Eine zentrale Forderung dabei: Der Österreicher-Topf, sowie der Zuschauerbonus sollen wegfallen.

Dafür will die Admira den Sockelbetrag, den jeder Klub von der Bundesliga erhält, auf 1,92 Millionen Euro erhöhen. Je nach Tabellenplatz soll sich dieser Betrag um elf Prozent erhöhen oder verringern. Sprich der Meister würde 2,13 Millionen, der Absteiger 1,7 Millionen Euro erhalten.

Widerstand kommt von Rapid.

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Klage von Rapid?

Wie "90minuten.at" berichtet, soll die Aufteilung künftig nur mehr nach sportlichen Kriterien erfolgen. Der Österreicher-Topf und das Zuschauer-Ranking sollen ersatzlos entfallen. Besonders benachteiligt dadurch wäre Rapid, die das Zuschauer-Ranking klar anführen und auch viele Österreicher im Kader haben.

"Es muss Rechts- und Planungssicherheit geben. Wenn das aufs Spiel gesetzt wird, ist Rapid mit einem Plan B vorbereitet", wird Rapids Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek im "Kurier" zitiert.

Wie genau dieser Plan B der Hütteldorfer aussieht, ist nicht bekannt.

Nicht alle Kleinen wollen Admira folgen

Damit der Admira-Antrag angenommen wird, müssen acht von 12 Bundesliga-Klubs zustimmen. Laut "90minuten.at" zeigen die kleineren Vereine zwar alle Sympathie für den Antrag, nicht alle werden dem Antrag aber folgen.

Nahezu ausgeschlossen werden kann, dass Sturm und Rapid dem Antrag zustimmen. Ihnen droht ein Verlust von einer Million Euro.

Anders die Lage bei Branchenprimus Salzburg, dieser könnte, da er ohnehin kein Geld aus dem Ö-Topf generiert, dem Antrag zustimmen. Völlig offen ist hingegen, wie die Austria stimmen wird.

Eingebracht wurde dieser von der Admira, dem LASK und dem WAC.

Textquelle: © LAOLA1.at

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