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Modou Keba Cisse
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Kasper Joergensen
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Moses Usor
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Sasa Kalajdzic
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Lee Taeseok
"Wir sind noch dabei" - LASK meldet sich im Titelkampf zurück
"Mit einer Niederlage wäre die Sache vorbei gewesen", gibt selbst Didi Kühbauer zu. Stattdessen feiert man den ersten Sieg in der Meistergruppe.
Der LASK hat weiterhin einen Platz im Titelrennen!
Obwohl die Linzer vor dem Spieltag nur vier Punkte Rückstand auf Platz eins hatten, war die Partie gegen die Wiener Austria aus Sicht von Cheftrainer Didi Kühbauer vorentscheidend.
Und die "Athletiker" haben geliefert: In der 25. Runde der ADMIRAL Bundesliga gewinnt Schwarz-Weiß mit 4:1 gegen die "Veilchen".
Noch viel mehr als den Grundbaustein dafür legt die Kühbauer-Elf bereits in den ersten 15 Minuten. Cisses Führungstreffer (4.) bleibt nicht das einzige Highlight in der Anfangsviertelstunde. Plavotic (11.) fliegt nämlich vom Platz, ehe Jörgensen beim darauffolgenden Freistoß einnetzt und Usor in der 13. Minute sogar schon auf 3:0 stellt.
Kalajdzic: "Nichts WM-Jahr, sondern 'back to normal'"
Tae-seok Lee kann zwar auf 1:3 verkürzen (16.), doch Sasa Kalajdzic macht per Kopfball endgültig den Deckel drauf. Wobei der Ausgang des Spiels für den ÖFB-Teamspieler schon vor seinem Treffer klar war. "Nach 15 Minuten war die Messe gelesen", sagt er am "Sky"-Mikro.
Den Traumstart bezeichnet die Wolves-Leihgabe als "vielleicht ungewöhnlich für dieses halbe Jahr". Kalajdzic habe nach den vielen Linzer Fehlstarts zuletzt nicht das Gefühl gehabt, dass der LASK zuletzt irgendwann "schon so gestartet" sei:
"Wir wissen aber, dass wir es können. Es war sehr, sehr gut."
Auch der ÖFB-Rückkehrer selbst trug sich in die Torschützenliste ein, erst zum zweiten Mal in dieser Bundesliga-Saison. Den Treffer bezeichnet der zwei Meter große Stürmer als "wichtigen Schritt nach vorne".
Nicht jedes Tor sei ein Fingerzeig dafür, auf den WM-Zug aufspringen zu können: "Nichts WM-Jahr, sondern 'back to normal', zurück in die Form finden."
Die Bedeutung für den Titelkampf
LASK-Cheftrainer Kühbauer verriet nach der Partie, dass sein Team sehr aggressiv ins Spiel starten wollte. Wobei er selbst einhakt: "Das hat man grundsätzlich immer vor, aber heute wollten wir es wirklich durchziehen."
Das haben die Linzer allemal geschafft - und holen dadurch einen wichtigen Sieg.
"Uns war es sehr, sehr wichtig, dass wir dranbleiben", unterstreicht Kühbauer. "Wir wussten genau: Mit einer Niederlage wäre die Sache vorbei gewesen. Dadurch haben es die Jungs wirklich gut gemacht heute. Wir sind noch dabei - das war das Wichtigste für die nächsten Wochen."
Der klare Sieg über die Konkurrenz aus Favoriten sei das richtige Zeichen gewesen, zumal der LASK davor noch auf den ersten Sieg in der Meistergruppe gewartet hatte.
"Und dann hauen wir ihnen den Oasch aus"
Intern wäre man stets positiv gewesen, erklärt Kühbauer: "Es wäre schlimm, wären wir nicht positiv gewesen. Das ist die Meistergruppe."
Mit derselben Herangehensweise sei man grundsätzlich auch in das Spiel beim SK Rapid vor der Länderspielpause gegangen, welches schlussendlich mit 2:4 verloren ging.
"Es ist nicht selbstverständlich, dass du nach Wien fährst zu Rapid und sagst: Da spielen wir eins, zwei, drei. Und dann hauen wir ihnen den 'Oasch' aus. Das gibt es sicher nicht, wir müssen in jedem Spiel ans Limit gehen", weiß Kühbauer.