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Nikolai Frederiksen
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Jacob Italiano
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Ramiz Harakate
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Ramiz Harakate
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Jacob Italiano
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Jacob Italiano
Der GAK feiert am Samstag in der 24. Runde der ADMIRAL Bundesliga bei der WSG Tirol einen klaren 5:1-Auswärtssieg und hievt sich damit auf Rang drei der Qualifikationsgruppe.
Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen erwischen die Grazer einen Auftakt nach Maß. Auf die Frage im "Sky"-Interview nach dem Spiel, warum es beim GAK aktuell so gut läuft, hatte Trainer Ferdinand Feldhofer eine schnelle Antwort parat.
"Der Trainer ist super", erklärt der Coach mit einem Augenzwinkern und stellt wenig später klar: "Nein, das ist ja alles ein Teamsport und die Spieler."
GAK bereit im unteren Playoff
Man sei auf das untere Playoff gut eingestellt: "Keiner hat damit gerechnet, dass wir es in das obere Playoff schaffen und dann haben wir gewusst, wir müssen alle fit sein und wir müssen bereit sein. Und anscheinend sind wir es", so der GAK-Trainer.
Auch seine Spieler loben die gute Leistung und den Teamspirit. "Ich glaube, ein 5:1 auswärts – da kann man schon zufrieden sein", erklärt Alexander Hofleitner und spricht von einem "großen Statement".
Gerade in solchen Spielen zeige sich die Qualität der Mannschaft: "Heute hat einfach alles zusammengepasst. Umso wichtiger, dass man da mal auswärts drei Punkte macht."
Schiestl: "Es läuft zurzeit, man merkt das Selbstvertrauen"
Auch Thomas Schiestl sieht den GAK aktuell im Flow: "Es läuft zurzeit, man merkt das Selbstvertrauen und das genau zur richtigen Phase." Trotz aller Euphorie bleibt die Marschroute aber klar: "Es fühlt sich richtig gut an, aber wir müssen dranbleiben."
Der Erfolg ist laut Feldhofer vor allem auf das funktionierende Kollektiv zurückzuführen. Die Neuzugänge hätten der Mannschaft "extrem gut getan", zudem sei das Team auch mit den Fans enger zusammengerückt. "Wir waren vorbereitet auf die Situation und haben gewusst, der Moment wird kommen", so Feldhofer.
Italiano träumt nach Hattrick von der WM
Auf dem Platz bekam das die WSG zu spüren. Vor allem auch in Person von Jacob Italiano, der einen Sahnetag erwischte. Der Offensivspieler avancierte mit einem Hattrick, darunter zwei Traumtore, zum Mann des Abends. "Ich habe den Ball noch nie so getroffen wie er heute", zeigt sich Schiestl beeindruckt, während Hofleitner ergänzt: "Beim zweiten war ich ganz baff."
Dass Italiano diesen Abend erleben durfte, hat für Feldhofer eine besondere Bedeutung. Nach mehreren Rückschlägen habe sich der Angreifer eindrucksvoll zurückgekämpft. "Man sieht, wie die Mannschaft das honoriert", so der GAK-Coach, der auch verrät, dass ihm das Team den Elfmeter zum Hattrick überließ.
Lange feiern kann der Matchwinner allerdings nicht: Direkt nach dem Spiel geht es für ihn nach Australien, mit der Chance auf Einsätze im Nationalteam und eine Teilnahme bei der WM. "Es ist ein Traum für jeden Spieler", so der Australier.