Sasa Kalajdzic endlich fit: Rapid ist jetzt egal

 

Die Admira lag gegen Sturm in Führung, er hatte getroffen, doch Sasa Kalajdzic war zum Heulen.

"Ich hatte schon vor dem Tor höllische Schmerzen, habe aber bis zur 40. Minute weitergespielt", erinnert sich der 21-Jährige im Gespräch mit LAOLA1 an den 10. März 2018.

Die Diagnose lautete Mittelfußknochenbruch. Kalajdzic fiel bis September aus. Gegen Hartberg stand er im November endlich wieder in der Startelf.

Nach 38 Minuten war das Spiel für ihn wieder vorbei. Syndesmosebandeinriss. "Die Verletzungen waren unnötig und frustrierend", sagt Kalajdzic.

Jetzt hat er sie überstanden. Der Mission Klassenerhalt steht nichts im Wege. Und dann wäre da auch noch die U21-EM. Und sogar ein Wechsel zu Rapid?

LAOLA1: Zuerst der Mittelfußknochenbruch, dann der Syndesmosebandeinriss. Wie gehst du als junger Spieler mit zwei großen Rückschlägen binnen kurzer Zeit um?

Sasa Kalajdzic: Ich war auch als Kind schon manchmal verletzt, aber diesmal war es schon arg. Ich kenne auch Spieler, bei denen die Verletzungen ähnlich sind, es aber nur vier bis sechs Wochen oder maximal zwei Monate gedauert hat Bei mir dauert es auf einmal wie beim Mittelfußknochenbruch sechs, sieben Monate. Wir haben alles getan, den Bruch habe ich sehr gut überstanden. Das Syndesmoseband war zum Glück nicht komplett gerissen. Mittlerweile sind es elf Wochen. Jetzt schaue ich einfach, dass ich zu hundert Prozent körperlich bereit bin.

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"Die Abgänge im Sommer waren zu viel. Es war ein Fundament, das sich erst neu bilden musste."

Kalajdzic über Admira-Probleme

LAOLA1: Warum hat das es bei dir so lange gedauert? War der Bruch damals so kompliziert?

Kalajdzic: Wir sind einfach auf Nummer sicher gegangen, weil das keine einfache Verletzung ist. Auch Manuel Neuer fiel damals länger als ursprünglich erwartet aus. Ich war auch in Deutschland bei einem "Fuß-Papst", so hat man es mir gesagt. Die Aktion ist damals gegen Sturm passiert. Kurz bevor ich das Tor gemacht habe, habe ich höllische Schmerzen gehabt, aber nie geglaubt, dass es so eine schlimme Verletzung sein könnte. Vielleicht wurde es dadurch schlimmer, aber ich denke nicht mehr darüber nach.

LAOLA1: Der Admira hast du somit kaum helfen können. Warum hat sich die Mannschaft im Herbst so schwergetan?

Kalajdzic: Ich will zuallererst sagen, dass ich davon überzeugt bin, dass wir eine richtig gute Mannschaft haben. Alle Spieler haben Qualität, jetzt haben wir mit "Schössi" eine wichtige Verstärkung bekommen. Ich glaube aber, dass die Abgänge im Sommer zu viel waren. Nicht nur von der spielerischen Qualität her, sondern auch vom menschlichen. Ein Lackner, ein Ebner, ein Grozurek, ein Sax, ein Wostry - die kannst du nicht so einfach eins zu eins ersetzen. Das dauert, bis sich wieder etwas bildet. Es war ein Fundament, das sich erst neu bilden musste. In dem halben Jahr hat sich aber auch etwas entwickelt. Wenn ich wieder ganz fit bin, hoffe ich, dass ich meinen Beitrag leisten kann.

LAOLA1: Was hat Reiner Geyer bislang verändert, um dieses Fundament schneller wachsen zu lassen?

Kalajdzic: Schon Ernst Baumeister hat viel Arbeit leisten müssen. Jetzt merkt man auf jeden Fall die deutsche Mentalität. Wir trainieren sehr viel, es läuft alles sehr diszipliniert und so genau wie möglich ab.

LAOLA1: Die Defensive war anfällig, aber auch offensiv hat die Admira reichlich Luft nach oben. In welcher Angriffs-Position siehst du dich selbst am besten eingesetzt?

Kalajdzic: Ich habe immer das gespielt, wo mich die Trainer eingesetzt haben. Wenn ich Stürmer spiele, spiele ich komplett vorne als Wandspieler. Als Zehner habe ich immer versucht, mich anzubieten. Teilweise habe ich mich auch fallen lassen. Das hat mit meinen Mitspielern immer gut funktioniert. Im Endeffekt ist es egal. Das Wichtigste ist, dass etwas Sinnvolles bei den Aktionen herauskommt.

LAOLA1: Trotz deiner Verletzungen hast du dir schon einen Namen machen können. Ist es überhaupt sicher, dass du das Frühjahr noch bei der Admira verbringst?

Kalajdzic: Ich glaube nicht, dass jetzt noch etwas passieren wird. Für mich ist das auch relativ egal. Du kannst nicht weit vorausplanen, weil dann passiert so etwas wie vergangenen März oder im November und du kannst alles über den Haufen schmeißen. Wichtig ist, was jetzt passiert. Die Gesundheit steht für mich an vorderster Stelle. Ich möchte alles geben, damit wir den Klassenerhalt schaffen. Ich will viele erfolgreiche Spiele machen und zumindest bis Sommer auf jeden Fall alles geben. Dann kommen eh wieder neue Gerüchte, man kann herumdiskutieren.

LAOLA1: Stimmt es, dass Rapid konkretes Interesse an dir hatte bzw. hat?

Kalajdzic: Ich habe meinen Beratern gesagt, dass sie das regeln sollen. Ich vertraue ihnen zu hundert Prozent. Wenn irgendetwas kommen sollte, werden sie auf mich zukommen. Bis dahin will ich mich nur aufs Kicken konzentrieren. Das hat bis jetzt gut funktioniert. Wenn irgendetwas mit Rapid konkreter geworden wäre, würden wir mehr darüber diskutieren. Ich bin da.

"Ich wollte nach der Schule wirklich kein Buch mehr anfassen, weil ich einfach keine Lust mehr darauf hatte."

LAOLA1: Im Sommer wartet mit der U21-EM ein anderes mögliches Highlight. Wie groß ist deine Hoffnung, Teil des Kaders zu sein?

Kalajdzic: Es ist ein Traum von jedem jungen Fußballer, da dabei zu sein. Ich war jetzt bei zwei Lehrgängen dabei. Einmal musste ich wegen eines Muskelfaserrisses vorzeitig abreisen. Immer, wenn ich mich mit dem Thema Nationalteam beschäftigt habe, ist dann etwas passiert. Von dem her beschäftige ich mich gar nicht damit. Ich versuche, meine Leistung abzurufen. Die Konkurrenz im Sturm ist groß.

LAOLA1: Du bist einer jener Youngsters, die keine Akademie besucht haben. Wie hätte dein Weg ausgesehen, wenn es mit dem Fußball nicht geklappt hätte?

Kalajdzic: Ich habe eine HTL für Maschinenbau im 20. Wiener Gemeindebezirk besucht und hab dort meine Matura gemacht. Dann war ich bei der Vienna im Nachwuchs und auch bei Donaufeld in der Kampfmannschaft. Ich habe meinen Eltern gesagt, dass ich darüber nachgedacht habe, was mich am glücklichsten macht. Und am glücklichsten war ich immer, wenn ich nach der Schule zum Training gefahren bin. Meine Eltern haben mich auch dabei unterstützt, was sehr wichtig für mich ist. Ich bin froh, dass es so gut geklappt hat. Wenn nicht, wäre ich vielleicht studieren gegangen.

LAOLA1: Welcher Studiengang hätte ich besonders interessiert?

Kalajdzic: Eventuell Maschinenbau oder auch Sportmanagement. Es gibt viele interessante Sachen. Ich wollte nach der Schule aber wirklich kein Buch mehr anfassen, weil ich einfach keine Lust mehr darauf hatte. Ich wollte einfach nur noch Fußball spielen. Und ich bin froh, dass es so funktioniert hat.


Das sind die schlechtesten Bundesliga-Wintertransfers seit 2000:

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GAK: Bernard Schuiteman (01/2000-01/2001): Der spätere Rapid-Chefscout kam von Feyenoord und unterschrieb gleich für dreieinhalb Jahre. Kam in einem Jahr aber nur auf neun magere Einsätze, wurde später aufgrund angeblich vereinsschädigender Aussagen gekündigt. Vor Gericht einigte man sich auf einen Vergleich und der Verteidiger zog zu Mainz weiter.

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Roberto Lanckohr (01/2001-06/2001): Ein anderer Niederländer bei den Rotjacken mit einem kurzen Gastspiel. Kam nur auf acht Kurzeinsätze im Frühjahr 2001 und verschwand danach wieder in seine Heimat.

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Daniel Kimoni (01/2001-07/2002): Ein Transferflop, den der GAK erst Jahre später so richtig bereuen sollte. Der Abwehrspieler lief nur vier Mal für die Roten auf, 2007 wurden dem Verein nach einem FIFA-Urteil wegen offener Forderungen von Kimoni sechs Punkte abgezogen. Am Ende der Spielzeit folgte der Abstieg.

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Stefan Gislason (01/2002-03/2003): Das einzige Highlight für den damaligen isländischen Nationalspieler war wohl das Jubiläums-Duell zum 100er des GAK gegen Real Madrid. Spielte nur sechs Mal im Mittelfeld, dann wurde der Vertrag einvernehmlich aufgelöst.

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Sven Scheuer (01/2003-07/2003): Franz Almer war verletzt, daher sollte der Deutsche, der fünf Mal mit dem FC Bayern Meister wurde, aushelfen. Gleich im ersten Spiel im Cup gegen Arnfels musste er mit einer Wadenverhärtung runter. Machte danach kein Spiel mehr und war im Sommer wieder weg.

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Wael Reyad (01/2007-06/2007): Im Abstiegskampf zahlte der GAK 100.000 Euro Leihgebür für den Ägypter an El Ahly Kairo. Der Rechtsaußen durfte fünf Mal spielen (ein Assist) und konnte den Absturz der Rotjacken nicht verhindern.

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Salzburg: Manuel Pamic (01/2008-01/2010): Der linke Verteidiger kam für 800.000 Euro aus Rijeka und vermochte sich in Salzburg nicht durchzusetzen. Nach einer Leihe zu Sparta Prag letztlich um 400.000 an die Tschechen abgegeben. 

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Douglas da Silva (01/2011-01/2015): Für den brasilianischen Innenverteidiger gab Salzburg sogar 2,6 Millionen Euro aus, er wurde aber danach mehrmals verliehen, ehe er an Vasco da Gama fix abgegeben wurde. Bilanz: 15 Einsätze, ein Kreuzbandriss und dubiose Gerüchte um Verwicklungen in Spielmanipulation. Hat zudem wegen Alkohols am Steuer seinen Führerschein verloren.

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Jodel Dossou (01/2014-09/2014): Die "Bullen" haben in den letzten Jahren bei jungen Spielern aus Afrika oft ein goldenes Händchen bewiesen, nicht bei Dossou. Kam selbst bei Liefering nie auf Touren und war dort nach nicht einmal einem Jahr kein Thema mehr. In Lustenau lief es dann besser für ihn.

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Austria Wien: Patrik Jezek (01/2000-11/2000): Die Veilchen holten Jezek 2000 aus Tirol, in Wien sollte er auch zunächst oft zum Einsatz kommen, zeigte aber fast nie seine Klasse. Wurde gegen Ende seiner Zeit in Favoriten einmal sogar bei lautstarken "Jezek raus!"-Rufen nach 19 Minuten ausgewechselt und kehrte nach Innsbruck zurück.

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Jochen Janssen (01/2001-01/2002): Die Austria holte den Belgier um 1,75 Millionen Euro (damals teuerster Einkauf der Klubgeschichte) aus Brügge. Im Frühjahr 2001 brachte er es nur auf zwei Tore, ab Sommer war er nie mehr im Einsatz und kehrte den Veilchen im Winter darauf den Rücken.

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Volkan Kahraman (01/2003-07/2003): Spielte in der Jugend für die Austria, die Entscheidung, ihn 2003 von Pasching zu holen, war aber keine erfolgbringende. Der dreifache ÖFB-Teamspieler kam nur auf acht Einsätze und wurde im Sommer sofort an Salzburg abgegeben, wo er auch nur ein halbes Jahr bleiben sollte.

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Vaclav Sverkos (01/2007-06/2007): Auch Leihgeschäfte sind im Winter beliebt. So kam der Tscheche im Winter 2007 von Mönchengladbach zur Austria, durfte acht Mal auflaufen und traf kein einziges Mal. 

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Ola Kamara (01/2014-02/2016): Die Wiener holten den Norweger von der SV Ried - für die er nie spielen sollte - aber die Bilanz war äußerst mager. Nur ein Tor im ersten Frühjahr, danach immer weniger Einsätze. Die Austria verlieh ihn zunächst zu Molde, dann gab man ihn 2016 zu Columbus in die MLS ab.

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Ronivaldo (01/2015-07/2017): In Kapfenberg der Torjäger schlechthin, war der Brasilianer bei der Austria alles, nur nie fit. Eine Schambeinentzündung setzte ihn dauerhaft außer Gefecht, sodass er tatsächlich kein einziges Pflichtspiel für die Veilchen absolvierte. Aktuell in Lustenau läuft es wieder deutlich besser.

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LASK: Cheol Kang (01/2001-07/2001): Vor der WM in Japan und Südkorea ging der LASK einen Deal mit dem koreanischen Fußballverband ein. So kamen Sung-Yong Choi (25) und Cheol Kang (29/54-facher Teamspieler!) nach Linz. Spielen sollte er für die Athetliker ganze acht Mal. Er schaffte es nicht in den WM-Kader seines Landes und wechselte im Sommer zurück in die Heimat.

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Marko Vujic (02/2010-07/2010): Kam als junger Spieler beim LASK zu seinen ersten Profi-Einsätzen, aber die Rückholaktion im Jahr 2010 war für die Katz. Der Mittelstürmer spielte ganze vier Mal in Frühjahr und durfte dann wieder seine Koffer packen.

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Juan Ramon Ruano (01/2011-07/2011): Kam wie seine spanischen Landsleute Aridane Tenesor (Angriff) und Ruben Lopez (Abwehr) in höchster Abstiegsnot im Winter und entpuppte sich als veritable Fehlinvestition. Meist Jokereinsätze, kein Scorerpunkt. Der LASK stieg ab, die Spanier waren wieder weg.

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SV Ried: Rashid Utush (10/2000-07/2001): Aus den USA stieß im Herbst 2000 Rashid Utush zur SV Ried und holte später seinen Bruder Ali John nach. Beide hinterließen keinen bleibenden Eindruck im Innviertel. Acht Kurzeinsätze waren es am Ende, dann ging es zurück zum Sounders FC.

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Dubravko Tesevic (01/2006-07/2006): Der Mann für die linke Seite kam zwar als echtes Schnäppchen von Livingston, spielte aber nur zwei Mal im Rieder Trikot, ehe er zu Parndorf weiterzog.

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Sturm Graz: Charles Amoah (01/2001-01/2004): In Österreich so etwas wie die Mutter aller Fehlkäufe! Kam als Rekord-Transfer und Top-Torjäger vom FC St. Gallen für rund 50 Millionen Schilling und konnte die enormen Erwartungen an ihn nie erfüllen und war auch selten wirklich fit.

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Srdjan Pavlov (01/2012-07/2012): Ein klassischer Fall von Panikkauf am Deadline Day! Sturm suchte verzweifelt Ersatz für Roman Kienast und der angestrebte Transfer von Rubin Okotie zog sich hin. Um auf Nummer sicher zu gehen, holte man Pavlov aus Kapfenberg. 3 Einsätze (127 Minuten) später schickte man ihn zu BW Linz.

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Jelani Smith (11/2013-07/2014): Sturm testet ihn bereits im Sommer, da überzeugte er nicht, im Winter nahm man den Innenverteidiger dennoch unter Vertrag. Er habe "viel Potential", so GM Goldbrich. Es war so viel, dass es zu drei Einsätzen gereicht hat - für die Amateure.

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Igor Oshchypko (01/2015-08-2015): Ein ernsthafter Backup auf der linken Abwehrseite wurde gesucht, ein seit über einem Jahr vereinsloser Ukrainer ist gekommen. Drei Mal durfte Oshchypko spielen, im Sommer wurde er nach Moldawien weitertransferiert.

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Martin Ovenstad (01/2017-06/2018): Sturm verlor im Winter 2017 Uros Matic und holte mit Ovenstad einen völlig anderen Spielertypen, der sich noch dazu nie durchsetzen konnte. Kam nur fünf Mal zum Einsatz, ehe er in seine Heimat Norwegen verliehen wurde. Aktuell: Vereinslos.

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Admira: Pawel Sobczak (01/2003-07/2003): Die Austria holte den Polen schon 1999 nach Österreich (21 Einsätze, 2 Tore), bei der Admira war er ähnlich erfolglos. In einem Frühjahr waren es zehn Spiele und null Tore. 

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Javad Razzaghi (01/2005-07/2005): Schon bei Sturm ein Totalflop, holte die Admira den Iraner im Winter 2005 gemeinsam mit Landsmann Mehdi Pashazadeh. Er spielte insgesamt 57 Minuten, ehe er in seine Heimat wechselte.

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Matus Mikus (01/2013-01/2014): Nach zwei Kurzeinsätzen setzte ein Mittelfußknochenbroch den Mittelstürmer außer Gefecht. Danach hatte er keine Chance mehr und wurde zur 2. Mannschaft degradiert, ehe er im Winter 2014 zum FC Nitra abgegeben wurde.

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Daniel Segovia (01/2013-07/2013): Segovia ist ein guter Stürmer, wenn er in St. Pölten spielt. Bei der Admira unterschrieb er 2013 einen Dreijahresvertrag, der aber gleich im Sommer danach wieder aufgelöst wurde. 

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Tito (01/2013-07/2013): Auch ein anderer Spanier wurde bei der Admira nicht glücklich. Trainer Kühbauer schwärmte vom Flügelflitzer, die Option wurde im Sommer aber nicht gezogen.

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FC Kärnten: Ansgar Brinkmann (01/2004-06/2004): Der "weiße Brasilianer" kam leihweise aus Ahlen - oder auch nicht. Am Bild im Bielefeld-Trikot zu sehen, weil er jenes der Kärntner nie trug. Ließ sich nur einmal als Tribünengast blicken, da er sich sonst an seiner Zehe behandeln ließ. Ein Riesenflop!

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Faruk Atalay (01/2003-07/2003): Auf Empfehlung von Fatih Terim wechselte der offensive Mittelfeldspieler von Galatasaray nach Kärnten. Die Erwartungen waren groß und wurden bitter enttäuscht. Fazit: Er wollte schön spielen, die Mannschaft litt.

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Austria Kärnten: Joseph Ngwenya (01/2008-08/2008): Alles, was der offensive Mittelfeldspieler aus Simbabwe aus Österreichs Bundesliga mitnahm, sind 53 Einsatzminuten bei einem 0:3 gegen Ried. 

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Ze Adriano (01/2009-07/2009): Innenverteidiger kam aus Brasilien mit körperlichen Problemen und war aufgrund von Visaproblemen nicht einsetzbar. Daher trennten sich die Wege im Sommer wieder.

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Goran Aleksic (01/2010-07/2010): Der 33-Jährige Stürmer war ungefähr so erfolgreich wie das Projekt Austria Kärnten im Allgemeinen. 8 Spiele, 0 Tore.

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SV Mattersburg: Stanislav Velicky (01/2009-07/2009): War zunächst gesetzt, wurde dann aber für ein Brutalo-Foul an Sturms Hölzl für drei Spiele gesperrt. Danach maximal Joker, im Sommer weg.

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Wacker Innsbruck: Alfred Arthur (02/2008-08/2008): Der Ghanaer kam in der Vorbereitung noch zum Einsatz, spielte dann aber keine einzige Minute im Frühjahr. Noch dazu flatterte bei Wacker die Forderung einer Ausbildungsentschädigung von 350.000 Euro ins Haus!

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Emmanuel Clottey (02/2008-06/2008): Auch der Mittelstürmer kam für ein Frühjahr in die Tiroler Berge, traf in fünf Einsätzen kein einziges Mal und durfte dann wieder die Heimreise antreten.

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Rapid Wien: Jacob Laursen (01/2003-07/2003): Es muss eben auch menschlich passen: Der dänische Innenverteidiger kam von Derby, spielte die ersten acht Spiele - von denen Rapid nur eines gewann - durch. Dann nie mehr. "Es gibt Spieler, die nicht mit ihm können", sagte Trainer Hickersberger.

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Jovica Vico (01/2002-01/2004): Der Stürmer kam als Torjäger aus Slowenien, war aber dauerverletzt. Eine gute Phase hatte er im Sommer 2003 (vier Tore), verabschiedete sich nach einem Achillessehnenriss aber wieder.

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Kapfenberg: Antonio di Salvo (01/2010-07/2010): Nach den Stationen Paderborn, Bayern, Rostock und 1860 ließ der Stürmer seine Karriere in der Obersteiermark ausklingen. Hilfe war er dem KSV keine. Traf kein einziges Mal.

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Peter Struhar (01/2012-07/2012): Der Slowake durfte im Abstiegs-Frühjahr ganze zwei Mal spielen. 

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Pasching: Stipe Lapic (01/2005-07/2005): Der Linksverteidiger war im Frühjahr 2005 oft im Kader, spielen durfte er nur zwei Mal.

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Sergej Jakirovic (01/2007-07/2007): Kam von UEFA-Cup-Teilnehmer Sofia und schaffte es auf ganze 43 Einsatzminuten. Bei Pasching-Nachfolgeklub Austria Kärnten spielte er dann elf Mal - für die zweite Mannschaft.

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Jasmin Agic (01/2007-07/2007): Seine Mähne war wallend, die Leistungen weniger aufregend. Nach sechs Kurzeinsätzen war der kroatische Mittelfeldspieler wieder weg.

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Altach: Darko Bodul (02/2015-07/2015): Bei Sturm hat er noch gut funktioniert, das Gastspiel des Stürmers in Altach hätte er sich schenken können. Ein Tor in zwölf Einsätzen, zog dann zu Dundee weiter.

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Wr. Neustadt: Osman Bozkurt (01/2013-07/2013): Neustadt holte den Stürmer im Winter 2013 aus der Türkei zurück nach Österreich. Für den SCWN traf er in 9 Einsätzen nie und sah drei Mal Gelb.

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WAC: Herve Oussale (01/2015-07/2015): Kam als hoffnungsvoller Angreifer, der beinahe einmal bei den RB Juniors gelandet wäre. Musste aber schon im März in seine Heimat, um sich verletzungsbedingt behandeln zu lassen. 8 Einsätze, kein Tor.

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Ibrahim Bingöl (01/2016-08/2016): Eine Verstärkung für das WAC-Mittelfeld war Bingöl in keinster Weise. Durfte zu Beginn des Frühjahrs zwei Mal ran, dann nie mehr.

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SKN St. Pölten: Ümit Korkmaz (01/2017-07/2017): Der ehemalige ÖFB-Teamspieler war vereinslos, verletzte sich gleich in seinem ersten Einsatz für den SKN und brachte es im Verlauf des Frühjahrs bei Joker-Einsätzen auf keinen Scorerpunkt.

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Textquelle: © LAOLA1.at

Admira plant die Wende: "Der Geist entwickelt sich"

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