15 Jahre Red Bull Salzburg: Wer waren die Besten?

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Vor genau 15 Jahren gab Red Bull seinen Einstieg in den heimischen Fußball bekannt, seither prägt der FC Red Bull Salzburg das heimische Geschehen rund ums runde Leder maßgeblich mit.

In den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten gab es bekanntlich den einen oder anderen Strategiewechsel in der Mozartstadt. Klingende Namen gab es jedoch in jeder RBS-Phase - erst kaufte man sie zumeist, später produzierte man die Stars gerne selbst.

Wir wollen von euch in dieser Umfrage wissen, wer die Besten der Besten unter den Salzburger Protagonisten in den vergangenen 15 Jahren waren:

(Der Text wird unter dem Video fortgesetzt)

WER WAR DER BESTE GOALGETTER?

Zum Aufwärmen eine "einfache" Frage. Tore, Tore und nochmals Tore pflastern den Salzburger Weg der folgenden sechs Herrschaften. Kaum eine Saison in den vergangenen 15 Jahren, in denen die "Bullen" nicht zumindest einen Vollstrecker ganz vorne im Angriffszentrum hatten. Doch welcher von ihnen war der beste Goalgetter? Sowohl Jonatan Soriano, Alan, Marc Janko, Munas Dabbur, Alex Zickler als auch Erling Haaland hinterließen besonders bleibende Spuren. Der eine blieb länger, der andere kürzer - so gab sich Haaland mit seinem Wechsel zu Borussia Dortmund erst gar nicht die Chance, seine beeindruckende Bilanz von 29 Treffern in nur 27 Pflichtspielen für Salzburg weiter zu verbessern.


WER WAR DER BESTE TRAINER?

Elf Cheftrainer durften sich in den vergangenen 15 Jahren beim FC Red Bull Salzburg versuchen. Anfangs setzte man auf große Namen wie Giovanni Trapattoni beziehungsweise eine "holländische" Phase. Mit der Zeit entwickelte man sich auch auf Trainerebene zu einem Verein, der sich als Sprungbrett etablierte. Doch wer war für euch der beste Salzburger Trainer? Wir tippen auf einen Vierkampf zwischen Roger Schmidt, der den Spielstil nachhaltig veränderte, Adi Hütter, den einzigen österreichischen Meistertrainer der "Bullen", Marco Rose, der mehr als bleibende Spuren hinterließ, beziehungsweise den aktuellen Coach Jesse Marsch, der Roses Weg vor allem im Herbst nahtlos weiterführte.


Das waren alle Salzburg-Trainer in der Ära Red Bull. LAOLA1 stellt die illustre Runde und ihre Bilanz vor:

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Kurt Jara (AUT) - 1. Juli 2005 bis 31. Mai 2006 - 38 Spiele, Punkteschnitt: 1,74, Titel: 0

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Der Tiroler musste nach nur einer (titellosen) Saison gehen - wegen angeblichen "Ungereimtheiten bei Spielertransfers". Drei Jahre später einigte man sich außergerichtlich.

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Giovanni Trapattoni (ITA) - 1. Juni 2006 bis 30. April 2008 - 87 Spiele, Punkteschnitt: 1,87, Titel: 1

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Der schillerndste Trainer der Red-Bull-Ära wurde auf Anhieb Meister, scheiterte in Donetsk knapp an der CL, musste aber auch das 0:7 gegen Rapid einstecken.

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Co Adriaanse (NED) - 1. Juli 2008 bis 15. Juni 2009 - 45 Spiele, Punkteschnitt: 1,98, Titel: 1

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Der Niederländer kam, sah, gewann die Meisterschaft - sein Vertrag wurde dennoch nicht verlängert. Marc Janko erzielte in dieser Saison 39 Bundesliga-Tore.

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Huub Stevens (NED) - 15. Juni 2009 bis 8. April 2011 - 94 Spiele, Punkteschnitt: 1,77, Titel: 1

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2010 gelang ihm und seiner Mannschaft mit Ach und Krach die erstmalige Titelverteidigung in der Red-Bull-Ära. Stevens war ein Jahr später der erste RB-Coach, der vor Saisonende gehen musste.

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Ricardo Moniz (NED) - 8. April 2011 bis 12. Juni 2012 - 65 Spiele, Punkteschnitt: 1,97, Titel: 2

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Nach dem verpassten Meistertitel 2011 holte er 2012 erstmals in der Red-Bull-Ära das Double - um wenig später zurückzutreten. Grund waren enorme Meinungsverschiedenheiten, die es mit der neuen medizinischen Abteilung gegeben hat.

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Roger Schmidt (GER) - 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2014 - 99 Spiele, Punkteschnitt: 2,24, Titel: 2

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Nach zwei Blamagen (Düdelingen und Pasching) sowie einer titellosen Saison, schlug Salzburg unter Schmidt zurück: Double, Meisterschaft im März fixiert (Rekord), Achtelfinale in der Europa League. Dank Ausstiegsklausel ging es für den beliebten Trainer dann nach Leverkusen. 

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Adi Hütter (AUT) - 1. Juni 2014 bis 15. Juni 2015 - 54 Spiele, Punkteschnitt: 2,09, Titel: 2

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Holte wie seine beiden Vorgänger das Double, das allerdings bereits im ersten Jahr, verabschiedete sich dann freiwillig mit dem Satz: "Ich bin kein Ausbildungstrainer."

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Peter Zeidler (GER) - 22. Juni 2015 bis 3. Dezember 2015 - 25 Spiele, Punkteschnitt: 1,80, Titel: 0

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Der erste Trainer, der von der zweiten Mannschaft zur ersten aufrückte - ein Fehler. Nie wurde ein Chefbetreuer in der Red-Bull-Ära früher verabschiedet - nach der Hinrunde.

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Thomas Letsch (GER) - 3. Dezember 2015 bis 14. Dezember 2015 - 2 Spiele, Punkteschnitt: 2,00, Titel: 0 (interimistisch im Amt)

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Der Feuerwehrmann erledigte seinen Job mit einem 0:0 in Mattersburg und einem 2:0  zu Hause gegen Rapid.

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Oscar Garcia (ESP) - 28. Dezember 2015 bis 14. Juni 2017 - 73 Spiele, Punkteschnitt: 2,26, Titel: 4

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An den Titeln gemessen der erfolgreichste Trainer der Red-Bull-Ära: Vier Titel, Punkteschnitt 2,26 und die zweitbeste Red-Bull-Saison in der Bundesliga (81 Punkte) stehen zu Buche. Er folgte im Juni 2017 dem Ruf von St. Etienne.

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Marco Rose (GER) - 1. Juli 2017 bis 26. Mai 2019 - 114 Spiele, Punkteschnitt: 2,35, Titel: 3

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Nach dem Triumph mit der Salzburger U19 in der UEFA Youth League stieg er zum Cheftrainer auf und eilte von Erfolg zu Erfolg. In der ersten Saison wurde er mit dem Punkterekord von 83 Zählern Meister und führte das Team bis ins Halbfinale der Europa League, in seiner zweiten Saison gelang das Double, ehe er nach Gladbach wechselte.

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Jesse Marsch (USA) - seit 1. Juli 2019

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Nach Engagements als Chefcoach der "Bullen" in New York und als Co-Trainer der "Bullen" in Leipzig folgte der Wechsel in die Mozartstadt, wo der US-Amerikaner die Salzburger bei ihren ersten Austritten in der Champions League betreuen durfte.

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WER WAR DER BESTE TORHÜTER?

Während wir alle Trainer der "Bullen"-Ära zur Abstimmung freigegeben haben, haben wir auf Torhüter-Ebene jene fünf Goalies nominiert, die sich am nachhaltigsten als Stamm-Keeper etablieren konnten. Wer war eurer Meinung nach der beste Torhüter von RBS?


WER WAR DER BESTE ÖFB-KICKER?

Während Red Bull Salzburg in der Anfangsphase darauf setzte, gute Österreicher der direkten Konkurrenz zu verpflichten, entwickelte man mit der Zeit immer verlässlicher hausintern Nachschub für das ÖFB-Nationalteam. Vor allem die Generation um Xaver Schlager und Konrad Laimer etablierte sich zuletzt nachhaltig im ÖFB-Team - immer wieder war von den "Red-Bull-Brothers" die Rede. In den vergangenen 15 Jahren zeigten natürlich auch andere Österreicher bei RBS auf. Wir haben die folgenden ausgewählt - wer hat euch hier am meisten überzeugt?

WER WAR DER BESTE LEGIONÄR?

Der Reisepass spielte und spielt beim FC Red Bull Salzburg bekanntlich eine eher untergeordnete Rolle, weshalb neben starken Österreichern vor allem auch zahlreiche richtig gute Legionäre das Geschehen geprägt haben, die man sonst tendenziell eher nicht in der heimischen Bundesliga sehen hätte können. Auch hier gilt: Der eine oder andere hinterließ länger seine Spuren, für andere war Salzburg in jungen Jahren ein klassisches Sprungbrett. Wer hat für euch aus der folgenden Auswahl die Nase vorne?


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