15. Tochi Chukwuani
für 640.000 Euro aus Dänemark verpflichtet und für 4,6 Mio. Euro an Glasgow Rangers verkauft
Der defensive Mittelfeldspieler kam einst als dänischer U21-Nationalspieler vom Lyngby BK nach Graz und kostete Sturm Medienberichten zufolge rund 640.000 Euro Ablöse.
Diese Summe hatte der robuste Sechser in seiner Zeit bei den "Schwoazn" längst wieder eingespielt, als er im Winter 2026 für 4,6 Millionen Euro zu den Glasgow Rangers wechselte – allerdings bereits unter der Leitung von Sturms aktuellem Sportchef Michael Parensen.
14. Gregory Wüthrich
ablösefrei von Perth Glory zum SK Sturm gekommen und ablösefrei zu den Young Boys Bern gewechselt
Der Schweizer erwies sich als absoluter Goldgriff für den SK Sturm Graz. Mit starken Leistungen in der ADMIRAL Bundesliga und auf europäischer Bühne sowie seiner Rolle als Führungsspieler hatte Gregory Wüthrich großen Anteil an zwei Meistertiteln und zwei Cupsiegen.
Der Innenverteidiger wechselte 2020 ablösefrei aus Australien nach Graz und prägte die Mannschaft fünf Jahre lang, ehe er im Sommer 2025 ablösefrei zu den Young Boys in seine Schweizer Heimat zurückkehrte. Wäre für Wüthrich dabei noch eine Ablöse geflossen, hätte es im Ranking wohl für einen Platz weiter vorne gereicht.
13. Jusuf Gazibegovic
vom FC Liefering zum SK Sturm gewechselt und für 2 Mio. Euro an den 1. FC Köln verkauft
Der Außenverteidiger war einer der ersten Transfers, die Andreas Schicker nach seinem Aufstieg zum Sturm-Sportchef im Sommer 2020 tätigte. Nur wenig beachtet, kam der gebürtige Salzburger als Backup vom FC Liefering aus der 2. Liga nach Graz.
Unter Christian Ilzer entwickelte sich Gazibegovic allerdings bereits in seiner ersten Saison 2020/21 vom Perspektiv- zum Stammspieler.
Nach insgesamt 189 Pflichtspielen und mit zwei Meistertiteln sowie zwei Cupsiegen im Gepäck wechselte der für Bosnien-Herzegowina spielende Außenverteidiger im Jänner 2025 für zwei Millionen Euro zum 1. FC Köln und bescherte Sturm damit erneut Millioneneinnahmen.
12. Kelvin Yeboah
für 1,2 Mio. Euro von der WSG Tirol zum SK Sturm gewechselt und für 6,5 Mio. Euro an den CFC Genua verkauft
Der erste große Millionentransfer der Sturm-Ära unter Andreas Schicker. Im Februar 2021 wechselte Kelvin Yeboah für 1,2 Millionen Euro von der WSG Tirol nach Graz und schlug dort sofort ein.
Nur ein Jahr später war der Stürmer schon wieder weg: In 45 Pflichtspielen erzielte er 20 Tore und bereitete zehn weitere vor, ehe der CFC Genua 6,5 Millionen Euro für den Angreifer auf den Tisch legte.
11. Nathan de Cat
für 18,5 Mio. Euro von der TSG Hoffenheim vom RSC Anderlecht verpflichtet
Der Belgier ist der jüngste Transfer in dieser Liste und wechselte im Juli für eine stattliche Ablöse von 18,5 Millionen Euro vom RSC Anderlecht zur TSG Hoffenheim. Halb Europa war hinter dem 18-Jährigen her, der als eines der größten Talente des Weltfußballs gilt und bereits für die belgische Nationalmannschaft debütierte.
Sein Marktwert liegt derzeit bei 27 Millionen Euro – und in Zukunft dürfte er zum nächsten großen Transfer-Coup der Sinsheimer avancieren. In diesem Ranking steht er allerdings noch weiter hinten, schließlich hat er für Hoffenheim bislang noch kein Pflichtspiel bestritten.
10. Emanuel Emegha
für 3,24 Mio. Euro von Royal Antwerpen zu Sturm gewechselt und für 13 Mio. Euro an Racing Straßburg verkauft
Schicker erkannte das Potenzial von Emanuel Emegha früh. 2022 holte er den Niederländer für 3,24 Millionen Euro von Royal Antwerpen nach Graz und verkaufte ihn nur ein Jahr später für 13 Millionen Euro an Racing Straßburg.
Emegha erzielte in 45 Pflichtspielen für Sturm 13 Tore und fünf Assists und reihte sich damit in eine ganze Reihe erfolgreicher Offensivtransfers von Schicker ein. Mittlerweile steht der Stürmer beim FC Chelsea unter Vertrag.
9. Mika Biereth
für 5 Mio. Euro vom FC Arsenal zu Sturm geholt und für 13 Mio. Euro an die AS Monaco verkauft
Der Däne kam im Jänner 2024 zunächst auf Leihbasis vom FC Arsenal zu Sturm Graz und schlug auf Anhieb ein. Im darauffolgenden Sommer wurde Biereth für fünf Millionen Euro fix verpflichtet und avancierte damit zum Rekordeinkauf der Grazer.
Sein Geld war er schnell wert: In 47 Pflichtspielen steuerte Biereth 23 Tore und neun Assists bei und hatte Anteil an zwei Meistertiteln und einem Cupsieg. Im Jänner 2025 folgte bereits der nächste Schritt – für 13 Millionen Euro wechselte der Stürmer zur AS Monaco.
Der tatsächliche Transfergewinn für Sturm fiel allerdings etwas geringer aus, da Arsenal sich bei Biereths Wechsel nach Graz eine Weiterverkaufsbeteiligung von kolportierten 15 bis 25 Prozent gesichert hatte. Gleichzeitig bauten aber auch die Grazer eine Beteiligung an einem möglichen Weiterverkauf des Dänen ein.
8. Jon Gorenc Stankovic
ablösefrei von Huddersfield Town verpflichtet
Mit der Verpflichtung von Jon Gorenc Stankovic gelang Andreas Schicker ein wahrer Transfercoup. Der Slowene kam 2020 ablösefrei von Huddersfield Town nach Graz und zeigte sofort, warum er bereits elf Premier-League-Spiele absolviert hatte. Der defensive Mittelfeldspieler, der bei Bedarf auch in der Innenverteidigung aushelfen kann, entwickelte sich zu einem elementaren Bestandteil der Sturm-Mannschaft.
In sechs Jahren holte Stankovic zwei Meistertitel und zwei Cupsiege, zudem führt er die Grazer inzwischen als Kapitän aufs Feld. Der 33-fache slowenische Nationalspieler ist auch in dieser Saison weiterhin unumstrittener Stammspieler und hat mittlerweile bereits 246 Pflichtspiele für Sturm absolviert.
Ein ähnlich gutes Händchen bewies Schicker auch bei seinem Landsmann Tomi Horvat. Der Slowene wechselte 2022 für rund 550.000 Euro vom NS Mura nach Graz und prägte das Offensivspiel der Grazer über Jahre mit. In diesem Ranking fehlt er allerdings, weil die Ablösemodalitäten bei seinem Wechsel zu Bristol City nicht bekannt sind. Dennoch zählt Horvat zu den besten Transfers während Schickers Zeit bei Sturm.
7. Albian Hajdari
für 5 Mio. Euro von der TSG Hoffenheim vom FC Lugano verpflichtet
In seinem ersten Sommer-Transferfenster bei der TSG Hoffenheim landete Schicker gleich mehrere Volltreffer. Einer davon ist Albian Hajdari, den die Sinsheimer 2025 für fünf Millionen Euro vom FC Lugano verpflichteten.
Der kosovarische Innenverteidiger schlug auf Anhieb ein, absolvierte 31 Pflichtspiele und hatte großen Anteil am starken Abschneiden der Hoffenheimer.
Auch in der neuen Saison ist der mittlerweile mit 25 Millionen Euro taxierte Hajdari als unumstrittener Stammspieler eingeplant. Sein Marktwert dürfte weiter steigen – und damit auch die Aussicht auf einen lukrativen Weiterverkauf in der Zukunft.
6. Tim Lemperle
ablösefrei vom 1. FC Köln verpflichtet
Nach einer starken Zweitliga-Saison beim 1. FC Köln stand Tim Lemperle im Sommer 2025 bei mehreren Bundesligaklubs auf dem Radar, unter anderem auch bei Borussia Dortmund.
Das Rennen um den Angreifer machte jedoch Andreas Schicker mit der TSG Hoffenheim, die den damals 22-Jährigen ablösefrei aus Köln verpflichtete.
Dort stieg er auf Anhieb zur Stammkraft und zum Leistungsträger auf: In 31 Pflichtspielen erzielte er acht Tore und steuerte zwei Assists bei. Sein Marktwert wird bereits auf 17 Millionen Euro taxiert.
Trotz seines guten Starts dürfte beim Deutschen noch reichlich Potenzial nach oben vorhanden sein – für die TSG zeichnet sich damit bereits ein künftiger satter Transfergewinn ab.
5. Wouter Burger
von der TSG Hoffenheim für 4 Mio. Euro von Stoke City verpflichtet
Auch der Niederländer wurde im Sommer 2025 von den Kraichgauern verpflichtet. Für rund vier Millionen Euro lotste Schicker Burger damals vom FC Stoke City nach Deutschland. Beim Bundesligisten entwickelte sich der Mittelfeldspieler prompt zu einem wichtigen Leistungsträger und hatte maßgeblichen Anteil an der starken Saison der TSG.
Seine Entwicklung blieb nicht unbemerkt. Mittlerweile wird Burger auf "transfermarkt.at" mit einem Marktwert von rund 20 Millionen Euro geführt. Hoffenheim honorierte seine Leistungen und verlängerte seinen Vertrag im August vorzeitig. Der inzwischen 25-Jährige unterschrieb ein neues Arbeitspapier, das ihn bis 2030 an den Klub bindet.
4. Leon Avdullahu
von der TSG Hoffenheim für 8 Mio. Euro vom FC Basel verpflichtet
Auch der Kosovare kam 2025 nach Sinsheim und steht sinnbildlich für den starken Transfersommer des Klubs. Für rund acht Millionen Euro wechselte der defensive Mittelfeldspieler vom FC Basel in die Bundesliga und entwickelte sich in Hoffenheim schnell zu einer unumstrittenen Stammkraft.
In 33 von 34 Bundesliga-Spielen kam der Schweizer zum Einsatz. Die einzige Partie, die er verpasste, endete für Hoffenheim mit einer 0:5-Niederlage gegen RB Leipzig.
Mittlerweile wird der Marktwert des 22-Jährigen auf rund 30 Millionen Euro taxiert. Avdullahu verfügt zudem noch über großes Entwicklungspotenzial und wurde in diesem Sommer bereits mit mehreren europäischen Spitzenklubs in Verbindung gebracht.
Auch bei ihm dürfte es daher nur eine Frage der Zeit sein, bis Hoffenheim den nächsten lukrativen Transfergewinn einfährt.
3. Alexander Prass
ablösefrei vom SK Sturm verpflichtet und für 12 Mio. Euro zur TSG Hoffenheim gewechselt
Im Sommer 2021 holte Schicker den damals bereits als großes Talent gehandelten Oberösterreicher ablösefrei vom FC Liefering nach Graz. Prass soll dabei mehrere andere Angebote gehabt, sich aber aufgrund der besseren Perspektive für Sturm entschieden haben.
Bei den "Schwoazn" entwickelte sich der Linksverteidiger zum Leistungsträger und schaffte den Sprung ins ÖFB-Team. Insgesamt absolvierte Prass 130 Partien für Sturm, erzielte zwölf Tore und bereitete 26 weitere vor.
Dazu kamen ein Meistertitel und zwei Cupsiege, ehe er Graz 2025 für zwölf Millionen Euro verließ – ausgerechnet zur TSG Hoffenheim, wo er nun wieder unter Schicker und Christian Ilzer spielt.
2. Bazoumana Touré
für 10 Mio. Euro von Hammarby verpflichtet und für 50 Mio. Euro an Newcastle United verkauft
Im Februar 2025 wechselte Touré als einer der ersten Transfers von Andreas Schicker für zehn Millionen Euro vom schwedischen Erstligisten Hammarby IF zur TSG. Eineinhalb Jahre später avancierte der Ivorer zum Rekordabgang des Bundesligisten: Für 50 Millionen Euro schloss er sich Newcastle United an.
Damit löste Touré Ex-Rapidler Joelinton als teuersten Verkauf der TSG-Geschichte ab. Der Brasilianer war 2019 für 43,5 Millionen Euro ebenfalls nach Newcastle gewechselt.
Insgesamt bestritt Touré 43 Bundesliga-Partien für Hoffenheim, in denen ihm fünf Tore und 15 Assists gelangen. Zudem nahm er mit der Elfenbeinküste an der WM 2026 teil.
1. Ramus Højlund
für 1,95 Mio. Euro vom FC Kopenhagen verpflichtet und für 21 Mio. Euro an Atalanta Bergamo verkauft
Zweifellos der Königstransfer von Andreas Schicker.
Der damals 18-jährige Däne wechselte im Jänner 2022 für rund zwei Millionen Euro vom FC Kopenhagen zum SK Sturm. Nur sechs Monate später wurde der frischgebackene ÖFB-Cupsieger für kolportierte 21 Millionen Euro inklusive Boni an Atalanta Bergamo verkauft und avancierte damit zum Rekordabgang des SK Sturm.
In 21 Spielen für die "Blackies" erzielte Højlund zwölf Tore und bereitete vier weitere vor. Über Atalanta und Manchester United führte sein Weg schließlich zum SSC Napoli, wo der mittlerweile 35-fache dänische Nationalspieler nun auf Torejagd geht.
Sein aktueller Marktwert wird auf rund 60 Millionen Euro taxiert.