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"Klubs werden im Long-Run mehr Geld zur Verfügung haben"

LAOLA1 und die ADMIRAL 2. Liga verlängern ihre bewährte Partnerschaft. Im Rahmen einer Pressekonferenz äußerten sich die Beteiligten nun zur neuen Strategie.

"Klubs werden im Long-Run mehr Geld zur Verfügung haben" Foto: © GEPA

LAOLA1 bleibt weiterhin die Heimat der ADMIRAL 2. Liga!

Die zweithöchste Spielklasse in Österreich steht vor dem nächsten Entwicklungsschritt: Gemeinsam mit LAOLA1 soll das Produkt in den kommenden Jahren nicht nur weiter wachsen, sondern auch inhaltlich und medial auf eine neue Stufe gehoben werden.

"Wir freuen uns, dass wir mit LAOLA1 die langjährige Partnerschaft fortsetzen und jetzt gemeinsam in der Entwicklung des Produktes die nächsten Schritte setzen", erklärt Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer.

Start in eine neue Ära

Im Zentrum der neuen Ausrichtung steht dabei vor allem eines: ein noch umfassenderes Angebot für die Fans.

Ab der Saison 2026/27 werden alle digitalen Verbreitungswege sowie neue technologische Möglichkeiten genutzt, um das Erlebnis rund um die Liga noch unmittelbarer zu gestalten.

Ziel ist es, die Zuschauer näher an das Geschehen auf und neben dem Platz heranzuführen.

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Das heikle Thema Pay-Wall

Ein wesentlicher Bestandteil ist die Weiterentwicklung des Live-Angebots. Während Topspiel, Highlights und Re-Lives weiterhin im Free-TV zu sehen sein werden, wird das übrige Live-Programm künftig durchgehend kommentiert und als Pay-Angebot umgesetzt.

In einer sich wandelnden Medienlandschaft ist dieser Schritt Teil einer langfristig angelegten Strategie, um die Qualität und den Umfang des Produkts weiter auszubauen.

"Wenn man die letzten acht Jahre betrachtet, vor allem wie sich die zweite Liga entwickelt hat, dann ist es nur logisch, dass man nun mehr ins Detail gehen muss. Da geht es eben darum, dass der Kunde für den Content den er sehen möchte, auch bezahlt", führt Ebenbauer die Gründe auf.

Was den Long-Run betrifft, wird der Klub mehr Geld zur Verfügung haben und auch mehr Reichweite generieren.

Roland Schmid, Vizepräsident des First Vienna FC

Klubs sollen am Ende profitieren

Der zugrunde liegende Rechtevertrag sieht vor, dass ein fixer Lizenzbetrag an die Bundesliga und damit an die Vereine zurückfließt. Darüber hinaus sind zusätzliche Einnahmen durch ein provisionsbasiertes Modell möglich.

Ziel ist es, dass die Klubs der ADMIRAL 2. Liga mittel- bis langfristig auch wirtschaftlich von der neuen Ausrichtung profitieren.

Aus aus Klub-Sicht wird der Schritt als Chance gesehen: "Dass es jetzt von Free-TV auf Pay-TV umgestellt wird, wirkt im ersten Schritt sicher abschreckend. Was den Long Run betrifft, wird der Klub mehr Geld zur Verfügung haben und auch mehr Reichweite generieren", sagt Roland Schmid, Vizepräsident des First Vienna FC und CEO von IMMOUnited.

Entscheidend werde es sein, das Konzept entsprechend zu vermitteln und gemeinsam umzusetzen.

Schmid sieht dabei auch große Chancen: "Ich trau mich sogar zu behaupten, dass wir als Sponsoren mehr Reichweite generieren können als vorher. Aber da müssen die einzelnen Klubs mitspielen."

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Am Ende sollen mit den Neuerungen die Klubs in der Liga profitieren.
Foto: ©GEPA

Fokus auf Social Media

Parallel dazu wird der Fokus verstärkt auf digitale Inhalte gelegt. Insbesondere Social Media und vertikale Formate sollen künftig eine noch größere Rolle spielen.

Dadurch sollen vor allem neue Zielgruppen angesprochen und die Sichtbarkeit der Liga nachhaltig erhöht werden.

Klubs, Liga und Spieler werden dabei in Echtzeit mit Content versorgt. "Die Clips während und nach dem Spiel auf Social Media sind sehr wichtig. Der junge Kunde wird so mit der LigaZwa vertraut und bleibt diese am besten dann lange erhalten", so Ebenbauer.

Early Bird

Auch beim Thema Preisgestaltung setzt man auf einen niederschwelligen Zugang: Der Abo-Verkauf ist bereits gestartet, bis 30. April ist das Saisonabo zum Early-Bird-Preis von 39,99 Euro erhältlich.

40 Euro im Jahr, oder ein Bier pro Monat weniger. Ist die 2. Liga das wert? "Definitiv ist sie das wert. Es gibt aber auch neue Features wie die personalisierte Konferenz und verbesserten Content. Die kommende Saison wird spannend, mit vielen interessanten Klubs. Schauen wir mal, wer der nächste Dominik Szoboszlai wird, den wir entdecken", so Tom Berger, Head of LAOLA1.

Für LAOLA1 und die ADMIRAL 2. Liga ist damit klar: Die nächsten Jahre sollen nicht nur eine Fortsetzung, sondern vor allem eine Weiterentwicklung des bisherigen Modells bringen.

Alle Infos zu den LigaZwa‑Abos für die Saison 2026/27 >>>

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