Was den Long-Run betrifft, wird der Klub mehr Geld zur Verfügung haben und auch mehr Reichweite generieren.
Klubs sollen am Ende profitieren
Der zugrunde liegende Rechtevertrag sieht vor, dass ein fixer Lizenzbetrag an die Bundesliga und damit an die Vereine zurückfließt. Darüber hinaus sind zusätzliche Einnahmen durch ein provisionsbasiertes Modell möglich.
Ziel ist es, dass die Klubs der ADMIRAL 2. Liga mittel- bis langfristig auch wirtschaftlich von der neuen Ausrichtung profitieren.
Aus aus Klub-Sicht wird der Schritt als Chance gesehen: "Dass es jetzt von Free-TV auf Pay-TV umgestellt wird, wirkt im ersten Schritt sicher abschreckend. Was den Long Run betrifft, wird der Klub mehr Geld zur Verfügung haben und auch mehr Reichweite generieren", sagt Roland Schmid, Vizepräsident des First Vienna FC und CEO von IMMOUnited.
Entscheidend werde es sein, das Konzept entsprechend zu vermitteln und gemeinsam umzusetzen.
Schmid sieht dabei auch große Chancen: "Ich trau mich sogar zu behaupten, dass wir als Sponsoren mehr Reichweite generieren können als vorher. Aber da müssen die einzelnen Klubs mitspielen."
Fokus auf Social Media
Parallel dazu wird der Fokus verstärkt auf digitale Inhalte gelegt. Insbesondere Social Media und vertikale Formate sollen künftig eine noch größere Rolle spielen.
Dadurch sollen vor allem neue Zielgruppen angesprochen und die Sichtbarkeit der Liga nachhaltig erhöht werden.
Klubs, Liga und Spieler werden dabei in Echtzeit mit Content versorgt. "Die Clips während und nach dem Spiel auf Social Media sind sehr wichtig. Der junge Kunde wird so mit der LigaZwa vertraut und bleibt diese am besten dann lange erhalten", so Ebenbauer.
Early Bird
Auch beim Thema Preisgestaltung setzt man auf einen niederschwelligen Zugang: Der Abo-Verkauf ist bereits gestartet, bis 30. April ist das Saisonabo zum Early-Bird-Preis von 39,99 Euro erhältlich.
40 Euro im Jahr, oder ein Bier pro Monat weniger. Ist die 2. Liga das wert? "Definitiv ist sie das wert. Es gibt aber auch neue Features wie die personalisierte Konferenz und verbesserten Content. Die kommende Saison wird spannend, mit vielen interessanten Klubs. Schauen wir mal, wer der nächste Dominik Szoboszlai wird, den wir entdecken", so Tom Berger, Head of LAOLA1.
Für LAOLA1 und die ADMIRAL 2. Liga ist damit klar: Die nächsten Jahre sollen nicht nur eine Fortsetzung, sondern vor allem eine Weiterentwicklung des bisherigen Modells bringen.