So stark lebt Dominic Thiem Umweltschutz vor

So stark lebt Dominic Thiem Umweltschutz vor
 

Trotz aller Motivationsprobleme in den vergangenen Monaten: Der Tennis-Sport ist mit Sicherheit die ganz große Leidenschaft von Dominic Thiem.

Fast sein ganzes Leben lang ordnete der 27-jährige Niederösterreicher, der in dieser Woche beim ATP-1000-Turnier in Madrid (täglich im LIVE-Ticker bzw. auf Sky) ein erfolgreiches Comeback auf der Tour feierte, dem Tennis unter.

Doch der geerdete Lichtenwörther hat neben dem Sport auch noch etwas ganz anderes ganz oben auf seiner persönlichen Prioritätenliste: Den Umweltschutz!

Schon seit einigen Jahren macht der US-Open-Gewinner des Vorjahres immer wieder auf viele Naturschutz-Projekte bzw. Gefährdungen der Umwelt aufmerksam. Immer wieder setzt er sich für Nachhaltigkeit ein.

So sind ihm besonders die Weltmeere ein Herzensanliegen. Als Unterstützer der Organisation "4ocean" setzt er sich für den Erhalt dieser und die Schaffung eines bewohnbareren Ökosystems für das Meeresleben ein.

In wenigen Jahren hat "4ocean" bereits etliche Millionen Tonnen Müll aus Ozeanen und von Küsten entfernt.

Thiem schreibt nach seinen Siegen öfters die Botschaft "Play for the ocean" auf die TV-Kameras, um den Zuschauern die wichtige Bedeutung dieses Unterfangens zu signalisieren.

"Es ist eine wirklich gute Sache. Es ist eines der größten Probleme, mit denen wir heutzutage konfrontiert sind, bei all der plastischen Verschmutzung. Ich liebe die Natur und versuche, dies zu unterstützen, wann immer ich kann", so Thiem, der diesen Kampf gemeinsam mit seinem Ausrüster Adidas ausfechtet.

"Adidas unterstützt diese Aktion und ist voll involviert. Der Parley-Schuh besteht etwa aus aufbereitetem Plastikmüll, der auf abgelegenen Inseln, an Stränden oder in Küstenregionen gesammelt wurde. Eine gute Sache!"

Bei den Rio Open im Februar 2020 wurde Thiem auch zum Botschafter für die Nachhaltigkeit der Natur ernannt. Er bekennt sich öffentlich dazu, den Genuss von Fleisch zu reduzieren und den Gebrauch von Plastik so weit wie möglich einzuschränken.

Tennis-Spieler als Vielflieger Umweltsünder

"Ich bin in der glücklichen Situation, viel Zuspruch der Fans zu haben – ein Privileg, das man nicht hoch genug schätzen kann. Ich nütze das positiv aus, um auf meine Anliegen und Themen hinzuweisen. Ich kooperiere beispielsweise intensiv mit dem WWF und setze mich gegen zu viel Plastik ein", erklärt Thiem, der sich natürlich dem Umstand bewusst ist, dass er als Tennis-Spieler zigtausende Kilometer pro Jahr im Flugzeug zurücklegen muss.

"Sicher habe ich gegenüber der Umwelt öfter ein schlechtes Gewissen, aber ich versuche das abzuwägen. Das Reisen gehört beim Tennis einfach dazu, das muss man als Profi in Kauf nehmen. Auf der anderen Seite weiß ich auch, dass ich für meine Fans ein gutes Vorbild zu den Themen Naturschutz, Umweltschutz und gesunde Ernährung sein kann. Da setze ich mich vehement ein, um einiges wettzumachen, was bei meinem Job nicht ideal für die Umwelt ausfällt."

Thiem will gutes Vorbild sein

Ansonsten geht Thiem mit gutem Beispiel voran: "Für mich ist es etwa extrem wichtig, den Plastikkonsum einzuschränken, wo es nur geht. Da passe ich wirklich fanatisch auf, vor allem im Haushalt. Ich kaufe meistens nur in Bioläden ein, wähle Lebensmittel, Obst und Produkte aus unserer heimischen Region. Auch auf Kleidung aus Österreich lege ich viel Wert."

Nach der aktiven Karriere will Thiem sogar Vegetarier werden: "Ich möchte mich nur gesund ernähren. Zuhause ist es einfacher, weil wir Produkte aus unserem eigenen Garten verwenden. Bei Turnieren ist es schwieriger. Nach meiner Karriere möchte ich Vegetarier werden."

Auch Tiere nehmen einen großen Platz im Herzen des Tennis-Ass ein: "Ich liebe Tiere. Und zwar so gut wie jede Art, denn sie sind ganz einfach richtig schöne Kreaturen. Die meisten brauchen unsere Hilfe, deshalb versuche ich, mich für sie einzusetzen." Seit 2016 ist Thiem Pate von Ameisenbärin Ilse im Wiener Tiergarten Schönbrunn. Im Haus des Meeres hat er seit September 2017 einen Hammerhai unter seinen Fittichen.

Auch wir finden diesen Einsatz für die Umwelt so richtig Hammer!

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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