Top 20! Die besten Ski-Rennläuferinnen seit 2001

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LAOLA1 feiert seinen 20. Geburtstag. Für die Redaktion ist das der perfekte Anlass, um im Vorfeld der 46. Ski-WM in Cortina d'Ampezzo nach den 20 besten Fußballern der letzten 20 Jahre auch die 20 besten Ski-Rennläuferinnen und Ski-Asse der letzten zwei Jahrzehnte zu küren.

2001 war die Ski-Welt für Österreich noch in Ordnung. 60.000 Fans pilgerten am 10. Februar nach St. Anton am Arlberg, um einen Doppelsieg der Tiroler Mario Matt und Benjamin Raich zu feiern. Auch die Herren-Abfahrt sorgte bei den heimischen Fans mit Gold für Hannes Trinkl und Silber für Hermann Maier für Riesenfreude.

Bei den Damen kannte der Jubel nach dem Dreifachsieg in der Abfahrt keine Grenzen. Michaela Dorfmeister siegte vor Renate Götschl und Selina Heregger!

Ladies first, auch bei der Wahl von LAOLA1 erhalten die Ski-Rennläuferinnen den Vortritt. Insgesamt 20 Redakteurinnen und Redakteure sowie freie Dienstnehmer haben sich an der Wahl beteiligt.

Jede und jeder gab eine ganz persönliche Liste mit den Top 20 ab. Platz eins erhielt 20 Punkte, Rang zwei 19, für den dritten Rang gab es 18 Punkte, usw.

Bewertet wurden die sportlichen Leistungen, die Erfolge, aber auch der Einfluss, den sie auf den Sport an sich seit 2001 ausgeübt haben.

Über 40 verschiedene Damen standen im End-Ranking. ÖSV-Asse wie Alexandra Meissnitzer oder Kathi Zettel schrammten ebenso knapp an den Top 20 vorbei wie die aktuellen WM-Starterinnen in Cortina Wendy Holdener, Ester Ledecka oder Tessa Worley. Auch Namen wie Sonja Nef, Martina Ertl, Ilka Stuhec, Frida Hansdotter oder Sarka Strachova müssen sich mit Plätzen jenseits der Top 20 der letzten 20 Jahre zufrieden geben.

Geblieben ist eine tolle Liste mit vielen Ausnahme-Sportlerinnen und Ski-Persönlichkeiten.

Das Ergebnis:

20. SOFIA GOGGIA - 39 Punkte

Foto: © GEPA

Die Draufgängerin aus Bergamo ist die große Abwesende bei der Heim-WM in Cortina! Die Olympia-Siegerin von 2018 in Pyeongchang (Abfahrt) führt aktuell die Weltcup-Wertung der schnellen Damen an und wäre DIE große Favoritin auf WM-Gold gewesen. Die Gewinnerin von elf Weltcup-Rennen sicherte sich 2017 in St. Moritz WM-Bronze im Riesentorlauf, 2019 gewann sie in Aare WM-Silber im Super G. Leider verletzte sich die 28-Jährige beim letzten Stopp vor der WM.

19. TINA WEIRATHER - 42 Punkte

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Die Liechtensteinerin zieht mit ihren neun Weltcup-Erfolgen (7x SG, 1x RTL, 1x Abfahrt) überraschend in die Top 20 ein. Als Tochter der Legenden Hanni Wenzel und Harti Weirather war ihr Weg vorgezeichnet. Schwere Verletzungen warfen die Junioren-Weltmeisterin im "Riesen" (2006) und in der Abfahrt (2007) immer wieder zurück. In ihrer Parade-Disziplin Super-G holte die heute 31-Jährige zwei Mal die Kristallkugel sowie WM-Silber 2017 und Olympia-Bronze 2018.

18. TANJA POUTIAINEN - 48 Punkte

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Die einzige finnische Rennläuferin, die je im Weltcup auf das Podest (48x) gefahren ist, feierte zwischen Februar 2004 und Jänner 2011 elf Weltcup-Siege. Die Slalom- und Riesentorlauf-Spezialistin aus Rovaniemi erklärte beim Weltcup-Finale 2014 ihren Rücktritt. Poutiainen, die von Jänner 2007 bis März 2011 bei 70 Starts keinen Ausfall zu verzeichnen hatte, holte Olympia-Silber 2006 (RTL) sowie WM-Silber 2005 (RTL/Slalom) und WM-Bronze 2009 (RTL/Slalom).

17. ELISABETH GÖRGL - 52 Punkte

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"Lizz" beeindruckte als Allrounderin mit Podest-Plätzen in allen Weltcup-Disziplinen. Mit WM-Gold in Super-G und Abfahrt war 2011 ihr erfolgreichstes Jahr, 2009 gewann sie WM-Bronze in der Super-Kombi und 2010 kehrte sie mit Olympia-Bronze in Abfahrt und Riesentorlauf aus Vancouver zurück. Görgl, Tochter der ehemaligen Ski-Größe Traudl Hecher, beendete im Sommer 2017 ihre Karriere, trat als Sängerin auf und gewann die 12. Staffel der ORF-Show "Dancing Stars".

16. PETRA VLHOVA - 108 Punkte

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Nur auf Platz 16, da die 25-jährige Slowakin ihre beste Zeit wohl noch vor sich hat. Die Riesentorlauf-Weltmeisterin von 2019 führt aktuell im Gesamt-Weltcup und kann bei der WM in Cortina zur großen Abräumerin werden. Kristallkugeln holte die Gewinnerin von 18 Weltcup-Rennen (41x am Podest) bisher im Slalom und Parallel-Bewerb (2019/20). Vlhova (stammt aus Liptovský Mikuláš ) ist in der Slowakei äußerst beliebt und sorgt stets für Rekord-Quoten bei Ski-Übertragungen und TV-Auftritten.

15. FEDERICA BRIGNONE - 119 Punkte

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Was hält die Heim-WM für "Fede" bereit? In Cortina konnte die 30-Jährige (in Mailand geboren, im Aostatal aufgewachsen) bisher noch nie gewinnen. 15 Weltcupsiege (7x im RTL, 5x Kombi, 3x SG) stehen bei der Tochter der ehemaligen Top-Läuferin Maria Rosa Quario zu Buche. Die Olympia-Dritte im RTL 2018 und WM-Silberne im RTL 2011 gewann Kugeln im "Riesen" (19/20) und in der Kombi (18/19, 19/20). Als erste Italienerin eroberte sie - möglicherweise dank des Corona-Abbruchs - den Gesamtweltcup 2019/20.

14. JULIA MANCUSO - 137 Punkte

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Eine Frohnatur, die bei Großereignissen stets zur Stelle war. Überraschung: Mit 1x Gold 2006 (RTL), 2x Silber 2010 (Abfahrt, Kombi) und 1x Bronze 2014 (Kombi) eroberte die Gewinnerin von sieben Weltcup-Rennen mehr Olympia-Medaillen als jede andere US-Läuferin! Dazu kommen für die fünffache Junioren-Weltmeisterin (2001 bis 2004) zwischen 2005 und 2013 auch fünf WM-Medaillen. Im Jänner 2018 bestritt sie mit der Abfahrt in Cortina im Wonder-Woman-Kostüm (Bild) ihr 399. und letztes Rennen.

13. VIKTORIA REBENSBURG - 144 Punkte

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Die 31-Jährige aus Oberbayern feierte ihre großen Erfolge allesamt im Riesentorlauf: Olympia-Gold 2010 und -Bronze 2014 holte sie ebenso wie WM-Silber 2015 und 2019. Dazu gewann die Zollwachtmeisterin drei Mal die kleine Kristallkugel im Riesentorlauf (10/11, 11/12, 17/18) und feierte im Weltcup 14 Erfolge im RTL sowie 4 Siege im Super-G und einen Abfahrtssieg in Garmisch 2020. Am Tag darauf stürzte sie im SG schwer (Knieverletzung) und beendete daher im September 2020 ihre Karriere.

12. NICOLE HOSP - 172 Punkte

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Die Allrounderin aus dem Tiroler Außerfern sicherte sich in jeder Disziplin zwischen 2003 und 2015 mindestens eine Medaille bei Großereignissen. Bis auf die Abfahrt feierte sie im Weltcup (12 Siege, 57 Podiumsplätze) ebenfalls in jeder Disziplin zumindest einen Erfolg und gewann den Gesamtweltcup sowie die RTL-Disziplinenwertung 2006/07. Die Präsidentin des Golfclubs Tiroler Zugspitze arbeitet seit Dezember 2016 u.a. als Co-Kommentatorin beim ORF und war 2017 Teilnehmerin bei "Dancing Stars".

11. MICHAELA DORFMEISTER - 191 Punkte

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Die Wienerin ist Doppel-Olympiasiegerin in Abfahrt und Super-G 2006. "Dorfi" ist zudem auch zweifache Weltmeisterin (Abfahrt 2001, Super-G 2003). Sie gewann den Gesamweltcup 2001/02 sowie je zwei Kugeln in der Abfahrt und im Super-G. Zu Beginn ihrer Karriere holte sie außerdem RTL-Kristall. Die 47-Jährige feierte insgesamt 25 Weltcup-Erfolge, sitzt im Präsidium des SK Rapid Wien und ist Vize-Präsidentin des niederösterreichischen Skiverbandes.

10. LARA GUT-BEHRAMI - 202 Punkte

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Nach zwei erfolglosen Saisonen fährt die Schweizerin im Super-G aktuell in der Form ihres Lebens. Nach vier Siegen in Folge steht die Tessinerin knapp davor, sich ihre dritte SG-Kugel zu sichern. Mit 30 Weltcup-Erfolgen ist die 29-Jährige aktuell drauf und dran nach Vreni Schneider (55 Siege) die zweitbeste Schweizer Rennläuferin (aktuell Erika Hess mit 31 Siegen) zu werden. Im Juli 2018 heiratete die Siegerin von 16 Super-G-Rennen den Schweizer Fußballer Valon Behrami und startet seither als Lara Gut-Behrami.

9. RENATE GÖTSCHL - 235 Punkte

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Während der WM in Cortina werden sich die Fans der "Speed-Queen" wieder an die Steirerin erinnern, die gleich zehn Mal (!) die Abfahrt auf der Tofana für sich entschied. Nach Vonn (18) und noch vor Gut (16) schaffte Götschl (17) die zweitmeisten SG-Siege im Weltcup. Insgesamt feierte die 45-Jährige 46 Erfolge (24x Abfahrt) und holte 198 Top-10-Plätze (nur Vonn hat mehr). Die Gesamtweltcup-Siegerin (2000) eroberte auch Kristallkugeln in Abfahrt (5), Super-G (3) und in der Kombination (2).

8. MARLIES RAICH - 260 Punkte

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Dominierte Götschl auf den langen Latten, so zelebrierte die Salzburgerin ihre großen Erfolge beim Tanz durch die Kippstangen. Die 39-Jährige aus Saalfelden stand 35 Mal als Siegerin eines Slaloms auf dem Podest (9x Zweite, 12x Dritte) und holte einen Sieg im "Riesen" und einen Erfolg in der Kombi. Mit 37 Weltcup-Erfolgen ist die zweimalige Weltmeisterin hinter Moser-Pröll (62) und Götschl (46) Nr. 3 im ÖSV. Im September 2014 beendete sie die Karriere und heiratete im April 2015 Benjamin Raich (3 Kinder).

7. MARIA HÖFL-RIESCH - 266 Punkte

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Mit drei Mal Gold (2x Kombi, einmal Slalom) und einmal Silber (Super-G) bei den Olympischen Spielen sowie dem WM-Titel im Slalom 2009 und in der Kombi 2013 zählt sie zu den großen Abräumerinnen im Skisport. Die 36-Jährige aus Garmisch, die sich bei der Heim-WM 2011 mit 2x Bronze (Abfahrt, SG) begnügen musste, gewann 27 Weltcup-Bewerbe (81x auf dem Podest) und den Gesamtweltcup 2010/11. Dazu kommen Kugeln in Abfahrt (13/14), SG (07/08), Slalom (08/09, 09/10) und Kombi (07/08). Sieben Saisonen in Serie (2008 bis 2014) lag sie im Gesamt-Weltcup in den Top-3. Im März 2014 beendete sie ihre Karriere und wird zu Deutschlands "Sportlerin des Jahres" gewählt.

6. TINA MAZE - 271 Punkte

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Die Slowenin gehört dem elitären Kreis jener Läuferinnen an, die in allen Disziplinen Weltcup-Rennen für sich entscheiden konnte. Neben Olympia-Gold in Abfahrt und Riesentorlauf 2014 sowie Olympia-Silber im Super-G und im RTL 2010 eroberte die 37-Jährige, die im Jänner 2017 ihre Karriere beendete, auch WM-Gold im Riesen 2011, im Super-G 2013 und in der Abfahrt sowie Kombi 2015. Dazu kommen fünf Vize-WM-Titel und der Erfolg bei 26 Weltcup-Bewerben. Die Gesamtweltcup-Gewinnerin 2012/13 eroberte in ihrem herausragenden Rekord-Jahr 2012 (2.180 Weltcup-Punkte, 19x auf dem Podium) auch die Kugeln im Riesentorlauf, im Super-G und in der Kombination.

5. ANNA VEITH - 283 Punkte

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Anna Veith, bis zur Hochzeit mit dem Snowboarder Manuel Veith im April 2016 unter ihrem Mädchennamen Fenninger am Start, beendete die Dominanz von Tina Maze und löste die Slowenin als Gewinnerin des Gesamtweltcups in den Saisonen 2013/14 und 2014/15 ab. Bei Olympia 2014 in Sotschi fuhr die Salzburgerin zu Gold im Super-G und Silber im Riesentorlauf. Gold im Super-G 2018 in Südkorea schnappte ihr um eine Hunderstel-Sekunde die Snowboarderin Ester Ledecka (CZE) weg. Die 31-Jährige eroberte WM-Titel in der Kombination (2011) sowie 2015 auch im SuperG und im Riesentorlauf, dazu kamen WM-Silber in der Abfahrt (2015) und mit der Mannschaft (2011). Nach insgesamt 15 Weltcup-Siegen erklärte sie im Mai 2020 ihren Rücktritt und erwartet in diesem Jahr ihr erstes Kind.

4. JANICA KOSTELIC - 299 Punkte

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Die Kroatin war in den frühen 2000er-Jahren eine Klasse für sich und ist mit 4x Gold und 2x Silber (2002, 2006) die erfolgreichste Alpine der Olympia-Geschichte. Dazu holte sie fünf WM-Titel (2003, 2005) und gewann drei Mal den Gesamtweltcup (2000/01, 02/03, 05/06). Die heute 39-Jährige hat zudem vier Kombi- und drei Slalomkugeln im Trophäenschrank stehen. Ihre 30 Weltcup-Siege verteilen sich auf alle Disziplinen (20x Slalom, 6x Kombi, 2x RTL, 1x Abfahrt, 1x SG). Im April 2007 trat die Ausnahme-Athletin aus Zagreb im Alter von nur 25 Jahren zurück, nachdem sie acht Mal zu Kroatiens Sportlerin des Jahres gewählt und 2002 mit dem Titel "Europas Sportlerin des Jahres" ausgezeichnet wurde. 2006 schließlich wurde Kostelic sogar zur Welt-Sportlerin des Jahres gekürt.

3. ANJA PÄRSON - 303 Punkte

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Was die robuste Schwedin so weit vorne in der Wertung zu suchen hat? Sie feierte nicht nur im Weltcup Siege in allen Disziplinen, sondern gewann als bislang einzige Skirennläuferin auch WM-Medaillen in allen Disziplinen. Mehr WM-Edelmetall als die heute 39-Jährige (7x Gold, 2x Silber, 4x Bronze) hat nur die Deutsche Christl Cranz (12x Gold, 2x Silber) in den 1930er-Jahren gewonnen. 2006 kürte sich Pärson zur Slalom-Olympiasiegerin, gewann den Gesamtweltcup 2x (03/04 und 04/05) und jubelte über insgesamt 42 Weltcup-Siege (95 Podestplatzierungen). Pärson, die sich 2012 zu ihrer Homosexualität bekannte, ist die einzige Frau, die in jeder Disziplin zumindest drei Weltcup-Erfolge einheimste. Die 2003 aus Steuergründen und vor der schwedischen Boulevard-Presse nach Monaco geflüchtete aktuelle FIS-Funktionärin stand 196 Mal auf dem Podest und ist eine von nur vier Läuferinnen mit elf Siegen in einer Saison (2003/04).

2. MIKAELA SHIFFRIN - 386 Punkte

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Die Jury setzt die 25-Jährige aus Vail im US-Bundesstaat Colorado 7x auf Platz eins, 12x auf Rang zwei und einmal auf den 3. Platz. Das US-Girl ist die erfolgreichste Slalomläuferin der Geschichte (44 Siege) und kürte sich 2014 mit 18 Jahren zur jüngsten Olympia-Siegerin in dieser Disziplin, holte 4x in Folge Slalom-WM-Gold (2013-15-17-19) und ist die Einzige, die vier WM-Titel in einer Disziplin in Serie gewann. Shiffrin, die im März 2011 ihr Weltcup-Debüt gab, eroberte mit ihren bislang 68 Weltcup-Erfolgen u.a. 3x den Gesamtweltcup (2016/17, 17/18, 18/19), 6x die Slalom-Kugel, 1x den RTL-Weltcup und 1x SG-Kristall. 2018/19 stellte Shiffrin mit 17 Saison-Siegen einen neuen Weltcup-Rekord auf, auch die im Kalenderjahr 2018 erzielten 15 Siege sind Rekord. Sie und Lindsey Vonn (09/10, 11/12) sind die Einzigen, die sich vier Kristallkugeln in einer Saison sicherten - 2018/19 (2.294 Punkte in 26 Rennen) gewann Shiffrin den Gesamtweltcup sowie die kleinen Kugeln im Slalom, RTL und Super-G.

1. LINDSEY VONN - 393 Punkte

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13 Mal auf Platz 1 gereiht, 7 Mal auf Platz 2 - die US-Amerikanerin hängt ihre Landsfrau (noch) ab. Mit 82 Weltcup-Erfolgen ist die 36-Jährige Rekordhalterin bei den Damen. Vier Mal holte Vonn den Gesamt-Weltcup, dazu kommen 16 Kristallkugeln für den Gewinn einer Disziplinen-Wertung. Sie ist Olympia-Siegerin in der Abfahrt (2010) und war Weltmeisterin im Super-G und in der Abfahrt (2009). Vonn zählt seit Oktober 2011 zu jenen Rennläuferinnen, die in allen Disziplinen Weltcup-Erfolge holten. Das redselige US-Girl brachte einst unter anderem Golf-Superstar und Ex-Freund Tiger Woods mit zu den Weltcup-Rennen nach Cortina und verhalf dem Skisport in Übersee zu mehr Popularität. Vonn gab in einem Aufsehen erregenden Interview mit dem Magazin "People" bekannt, dass sie Jahre lang an Depressionen gelitten hat, musste sich nach spektakulären Stürzen mehrmals von schweren Verletzungen zurückkämpfen und beendete, nachdem sie am 3.12.2004 in Lake Louise ihren ersten Sieg erobert hatte, am 10. Februar 2019 ihre großartige Karriere.

Textquelle: © LAOLA1.at

Ski-WM: Mikaela Shiffrin plant vier Starts in Cortina

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