Hundertstel-Krimi! Flock schrammt an Sieg vorbei

Hundertstel-Krimi! Flock schrammt an Sieg vorbei Foto: © GEPA
 

Janine Flock landet im 5. Skeleton-Weltcup der Saison in Innsbruck-Igls zum 5. Mal auf dem Podest. Beim Heimrennen belegt die Europameisterin Platz zwei – zwei Hundertstel fehlen zum Triumph.

Dieser geht an die Gesamtweltcup-Führende Jaqueline Lölling. Die Deutsche, zur Halbzeit auf Platz vier, sichert sich mit Bahnrekord im zweiten Lauf noch den Sieg. Auf Rang drei landet die US-Amerikanerin Megan Henry, der 0,26 Sekunden auf Lölling fehlen.

Flock, die zur Halbzeit als Führende ins Finale ging, zeigt sich nur kurzzeitig enttäuscht. "Sicher wurmt es mich ein bisschen, weil es einfach so knapp war. Ich kann mit meiner Leistung aber zufrieden sein", bilanziert die 30-jährige Tirolerin nach dem Rennen. "Ich habe es sehr genossen, vor den Augen von Familie und Freunden zu fahren. Ich bin happy."

Flock weiß auch, wo sie die zwei Hundertstel womöglich liegen gelassen hat: "Der erste Lauf war nicht ganz ideal. Ich war zwar in Führung, hatte aber ein paar Fehler."

Im Gesamtweltcup liegt die Heeressportlerin nun 22 Punkte hinter Lölling: "Es geht knapp zu, man darf sich nichts leisten. Ich bin wieder auf dem Podest, das sind gute Punkte. Es bleiben noch drei Rennen und die WM."

Am Freitagabend belohnt sich die Olympia-Vierte mit einem Abendessen in familiärer Umgebung. Nach einem ruhigeren Tag richtet sich der Fokus bereits auf die nächste Weltcup-Station in Königssee (24. Jänner).

Dukurs feiernt zehnten Igls-Sieg

Bei den Herren hatte zuvor Weltmeister Martins Dukurs seine Vorherrschaft in Innsbruck-Igls untermauert. Zum zehnten Mal en suite holte der Lette und neunfache Weltcupsieger den Sieg in Tirol. Dukurs gewann vor Olympiasieger Yun Sungbin (KOR/+0,42 Sek.) und Weltcup-Titelverteidiger Alexander Tretjakow (RUS/0,44).

Die Österreicher landeten nur im Mittelfeld: Florian Auer wurde mit 1,89 Sekunden Rückstand unmittelbar vor Samuel Maier (1,90) 19. "Das ist natürlich ein mäßiges Ergebnis, mit dem wir nicht zufrieden sein können", meinte Skeleton-Sportkoordinator Christian Auer. Maier verliere zu viel Zeit am Start, Auer werde beim Start immer besser, habe aber mit Fahrfehlern eine deutlich bessere Platzierung verpatzt.

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