Kritik vom Sportminister
"Die Regierung denkt daher, dass die olympische Kandidatur, wie sie bisher formuliert wurde, keine Zukunft hat. Dieser Vorschlag hat nicht die Unterstützung der Regierung und ist tot", teilt der italienische Sportminister Giancarlo Giorgetti am Dienstag mit.
Giorgetti bemängelt, dass die drei Städte kaum Kooperationsbereitschaft signalisiert hätten. Vor allem sei es zu einem Konkurrenzkampf zwischen Mailand und Turin gekommen, wer die Spitzenrolle bei der Kandidatur übernehmen solle. Durch die Zusammenlegung der ursprünglich getrennten Projekte erhoffte sich Italiens Olympisches Komitee (CONI) bessere Chancen bei der Vergabe durch das IOC im September 2019 in Mailand.
Damit haben derzeit nur noch Stockholm (Schweden), Calgary (Kanada) und Erzurum in der Türkei Interesse an der Ausrichtung. Die offiziellen Kandidaten will das IOC im Oktober verkünden, ehe die Winterspiele 2026 im Herbst 2019 vergeben werden.