Shorttrackerin nach Sturz: "Sehe doppelt, wenn ich rauf schaue"
Die Polin kam bei den Olympischen Spielen böse zu Sturz und wurde im Gesicht operiert. Nun spricht sie über die Folgen ihrer Verletzung.
Die Shorttrack-Läuferin Kamila Sellier gibt ein Update zu ihrem Gesundheitszustand.
Die Polin kam bei den Olympischen Spielen in Mailand im Rennen über 1500 Meter zu Sturz und wurde von den Kufen einer Konkurrentin erwischt.
Shorttrackerin Sellier nach Sturz operiert >>>
Nun zeigt sie auf Instagram ihre Narben und äußert sich gegenüber dem polnischen TV-Sender "Dzien Dobry TVN" zu den Folgen ihrer Verletzung.
"Leider kommt es manchmal vor, dass wir von jemandem im Gesicht getroffen werden. Ich werde eine Narbe davontragen, vielleicht sehe ich auch etwas verschwommen, aber ich werde nicht aufgeben", sagt sie.
Verletzung mit Folgen
Nach ihrem Sturz musste sie aufgrund einer Fraktur im Gesicht operiert werden. "Ich habe ein Titangitter in der Augenhöhle unter meinem Auge. Außerdem habe ich noch einen Knochenbruch unter meiner Augenbraue", berichtet Sellier.
Sie ergänzt: "Das größte Problem ist, dass ich doppelt sehe, wenn ich nach oben schaue, und manchmal auch, wenn ich nach unten schaue". Ihr stünde noch ein Augenarzttermin bevor. Dennoch wird sie von ihrer Familie und "Menschen auf der ganzen Welt" unterstützt.