"Unnötiges Risiko vermeiden"
"Es tut mir sehr leid, dass ich in Mönchengladbach nicht dabei sein kann. Durch meinen Sieg im Vorjahr habe ich sehr gute Erinnerungen an diesen Event, der aufgrund der perfekten Organisation und des großen Zuschauerinteresses zu den Highlights in unserem Weltcup-Kalender zählt. In Peking habe ich mich irgendwie noch durchgebissen, aber schon dort einen Trick für das Finale auf eine Frontside-Variante umgestellt, da Landungen bei Sprüngen mit Backside-Drehungen zu schmerzhaft gewesen wären", erklärt Gasser die Vorsichtsmaßnahme.
Außerdem fügt Österreichs Sportlerin des Jahres an: "Angesichts der bevorstehenden Olympischen Spiele möchte ich kein unnötiges Risiko eingehen und werde erst dann wieder am Board stehen, wenn die Verletzung vollständig abgeklungen ist."
Bei optimalem Heilungsverlauf könnte Gasser bereits am 10. Dezember wieder fit für die Piste sein. Dann ist der Snowboard-Weltcup nämlich in Copper Mountain (USA) zu Gast.
VIDEO - Anna Gasser im LAOLA1-Wordrap: