ÖSV-Coach Felder: "Krisensituation war unnötig"

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Mit einem Sieg im Teamspringen und einem guten Mannschafts-Resultat im Einzel zeigten die ÖSV-Adler im finnischen Lahti gerade rechtzeitig vor der Heim-Weltmeisterschaft in Seefeld steigende Form.

Für Cheftrainer Andreas Felder ein willkommener Erfolg, um Ruhe in die Mannschaft zu bringen: Der Sieg hat gutgetan. Und erwar wichtig für die Öffentlichkeit. Die heraufbeschworene Krisensituation war völlig unnötig. Ich habe immer betont, dass man mit den Burschen Geduld haben muss und sie das Skispringen nicht verlernt haben", sagt der ehemalige Weltklasse-Springer im Interview mit der "Kleinen Zeitung".

Gleichzeitig dürfe man den Sieg im Mannschaftsbewerb nicht überbewerten, denn man habe auch von den Ausfällen der Konkurrenz profitiert.

Für die Springer stehen am Wochenende noch Weltcup-Springen in Willingen an, am Montag wird dann das sechsköpfige WM-Team nominiert.

Darauf, ob der kürzlich in den Weltcup zurückgekehrte Gregor Schlierenzauer mit von der Partie sein wird, will Felder "nicht eingehen. Ziel ist es, dass in Seefeld die besten sechs Athleten an den Start gehen."

Medaillen-Ziele gibt Felder für Seefeld keine aus, zu oft sei er der Favoritenrolle in seiner aktiven Karriere letztendlich nicht mit Ergebnissen gerecht geworden. "Ich erwarte mir von meinen Burschen, dass sie bei der WM topfit sind und ihren Top-Level abrufen können. Dann kommen die Medaillen von allein."

Textquelle: © LAOLA1.at

"Nicht die beste Leistung": ÖSV-Team als fairer Verlierer

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