Der ehemalige Klassespringer und dreifache Weltmeister präzisiert die Kriterien: "Die Ergebnisse in den Willingen-Bewerben werden genauso berücksichtigt wie die einzelnen Sprünge am gesamten Wochenende inklusive Trainings und Qualifikation sowie die generelle Leistungs-Tendenz, die Stärken und Schwächen der einzelnen Springer."
Geplant ist die endgültige Nominierung der sechs WM-Kandidaten dann für Montag, den 18. Februar.
Der dreifache Saison-Sieger und doppelte WM-Titelverteidiger Kraft, Huber sowie Hayböck, Fettner und Aschenwald dürften die Fix-Starter sein.
Wackel-Kandidaten sind wohl Hörl und Schlierenzauer, der zuletzt in Lahti beim Team-Triumph und mit Platz 30 im Einzel sein Comeback gegeben hatte. In Willingen stehen von Freitag bis Sonntag zwei Einzel- und ein Mannschafts-Bewerb auf dem Programm.
Die Damen absolvieren ihre WM-Generalprobe beim Weltcup in Oberstdorf.
Nicht dabei ist erwartungsgemäß Daniela Iraschko-Stolz, die nach überstandener Lungen-Entzündung erst am Wochenende wieder ins Training einsteigen kann.
Die Ex-Weltmeisterin werde in den nächsten Tagen gemeinsam mit Chefcoach Harald Rodlauer in Eisenerz für ihre Rückkehr in Seefeld trainieren, teilt der ÖSV mit.
In Oberstdorf wird Rodlauer deshalb von seinem Co-Trainer Stefan Kaiser vertreten, der im Allgäu die WM-Teilnehmerinnen Chiara Hölzl, Eva Pinkelnig und Jacqueline Seifriedsberger betreut.