Quali-Sturz! Aschenwald in Wisla nicht dabei

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Der Einzel-Auftakt in den Skisprung-Weltcup 2018/19 im polnischen Wisla wird am Sonntag (ab 15:00 Uhr) mit nur sechs der sieben mitgereisten ÖSV-Adler vonstatten gehen.

Philipp Aschenwald kommt in der Qualifikation bei einem 119-Meter-Satz zu Sturz und verpasst als 60. die notwendige Top-50-Platzierung. Bester Österreicher ist Daniel Huber als Sechster, Doppel-Weltmeister Stefan Kraft kommt über Rang 27 nicht hinaus.

Michael Hayböck (11.), Manuel Fettner (18.), Clemens Aigner (21.) und Gregor Schlierenzauer (26.) qualifizieren sich beim Quali-Sieg des Russen Yevgeni Klimov ebenfalls sicher für das 50er-Hauptfeld.

Nur knapp schafft es vor Heimpublikum als 48. Olympiasieger und Weltcup-Titelverteidiger Kamil Stoch.

Vor dem Einzel-Auftakt am Sonntag wird es am Samstag (ab 16:00 Uhr) mit einem Teambewerb ernst.

Eine Sache stimmt zufrieden

Huber, der im Vorjahr in Polen als Sechster sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis erreicht hat, ist nach den drei Sprüngen zufrieden. "Es war noch nicht perfekt, aber ich bin froh, dass ich im Wettkampf den besten Sprung gemacht habe. Das stimmt mich sehr zuversichtlich", sagt der 25-Jährige nach dem Flug auf 129,5m.

Er wolle unabhängig vom Resultat versuchen, sich von Sprung zu Sprung weiterzuentwickeln. "Wir haben noch zu arbeiten, denn der Yevgeni (Klimov, Anm.) ist doch mit großem Abstand vorne."

Huber hat den Sommer-GP-Bewerb in Hinzenbach gewonnen und war Gesamt-Fünfter.

Team für Samstag anders nominiert

Der Russe Klimov, der Gewinner des Sommer-GP, erreicht mit 137 Metern die Höchstweite und erhält vor dem Polen Dawid Kubacki (128m) die beste Note. Dritter ist der Deutsche Stephan Leyhe (133m).

Bei den letzten Springern verstärkt sich der Rückenwind. Olympiasieger und Weltcup-Titelverteidiger Kamil Stoch hätte beinahe die Teilnahme am Sonntag verpasst, weil sich nun alle Athleten, auch die Top Ten des Weltcups, erst qualifizieren müssen. Mit nur 111 Metern bleibt der 31-Jährige als 48. nur um 2,9 Punkte über dem ominösen Strich.

Doppel-Weltmeister Kraft schafft es mit 118,5 m als 27. und Letzter der sechs qualifizierten Österreicher. "Es hat nicht viel getragen, es ist am Schluss schwieriger geworden", sagt der Ex-Weltcupsieger. Bei kurzem Anlauf werde es bei Rückenwind schwierig.

Nach gutem zweiten Trainingssprung habe er mehr riskiert, sagt Kraft der APA. "Ich habe probiert, was geht, aber das war vielleicht ein bisschen zu viel für diese Verhältnisse. Aber es passt, ich bin guter Dinge."

ÖSV-Cheftrainer Andreas Felder nominierte das Quartett für den Teambewerb am Samstag anders als die Reihenfolge, in der Springer in der Ergebnisliste aufschienen. Michael Hayböck, Clemens Aigner, Huber und Kraft bilden das Team, Manuel Fettner und Gregor Schlierenzauer sind erst am Sonntag im Einzelbewerb im Einsatz.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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