Embacher nach Sturz: "Hat wilder ausgeschaut, als es war"
Der 20-Jährige konnte nach dem Springen bereits wieder lachen. In einer bestimmten Sportart hat er sich etwas abgeschaut, um sich bei einem Sturz zu schützen.
Entwarnung nach dem Sturz von Stephan Embacher!
Der 20-Jährige kam nach seinem Sprung auf 240 Meter bei der Landung zu Sturz, belegte aber dennoch Rang elf. Zum Bericht >>>
Kurz nach seinem Missgeschick konnte er selbst im "ORF"-Interview Entwarnung geben. "Es hat wilder ausgeschaut, als es war", sagt er. Nach seinem Fall verlor er beide Ski und überschlug sich im Auslauf.
Er konnte diesen selbstständig verlassen. Bereits gestern sorgte er für eine Schrecksekunde, nachdem er sich nach der Landung auf die Hüfte griff. "Das gestern hat mir mehr wehgetan", sagt er nach dem ersten Bewerb am Freitag.
Nach der Landung sei viel Druck unter dem Ski gewesen, der linke sei nach außen gegangen, er habe ihn nicht mehr hineinholen können und habe schräg aufgesetzt. Den genauen Hergang müsse er aber noch analysieren.
Wie er sich möglichst "geschmeidig" abrollt, habe er bei der MotoGP gelernt, "zum Glück schaue ich so viel", sagt er mit einem Lächeln, "ich habe bewusst die Hände raufgetan".
Ärger nach gutem Sprung
Über den Sturz im Finale ärgerte er sich nach seinem guten Sprung sehr. Im ersten Durchgang hatte er sich schwergetan und musste bereits bei 219 Metern landen. Er wollte von Rang neun aus einen Angriff auf Prevc starten, mit dem er sich im Kampf um die Kugel befand.
"Es ist brutal schade jetzt, ich glaube, der Sprung wäre viel wert gewesen, so wird es schwierig, noch etwas rauszuholen", erklärt Embacher, der nun 61 Punkte hinter dem Slowenen liegt.
Der Stand im Skiflug-Weltcup >>>
Weitere Wettkämpfe aktuell nicht in Gefahr
Nach dem Bewerb zweifelte er nicht daran, dass er am Wochenende erneut an den Start gehen könne.
"Das lasse ich mir nicht nehmen, hier im Team oder am Sonntag zu springen, da gibt es keine Chance, dass mich wer zurückhält", erklärt der 20-Jährige.
An den Gewinn der Kugel im Skifliegen glaube er, auch wenn es rechnerisch noch möglich wäre, nicht mehr. Er werde sein Bestes geben, aber da müsse schon viel passieren, weiß er.