"Dumm!" Schlierenzauer entschuldigt sich

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Nach seiner Disqualifikation beim Dreikönigsspringen und der folgenden Kritik von Seiten des ÖSV meldet sich nun Gregor Schlierenzauer selbst zu Wort.

"Natürlich habe ich mir mit der Aktion keinen Gefallen gemacht und selbstverständlich tut mir das sehr leid. Sport ist Emotion, trotzdem hätte ich mich nicht von der Enttäuschung verleiten lassen dürfen", schreibt der Tiroler auf seinem Blog.

Der am Donnerstag 31 Jahre alt gewordene Schlierenzauer verweigerte nach einem völlig verpatzten ersten Sprung beim Finale der Vierschanzen-Tournee den Gang zur Materialkontrolle und wurde daraufhin disqualifiziert.

"Die Materiakontrolle und das Prozedere nicht eingehalten zu haben war ein Fehler, dumm und absolut nicht in Ordnung. Ich habe mit meinem Abgang ein schlechtes Vorbild abgegeben, dafür möchte ich mich auch an dieser Stelle aufrichtig entschuldigen", schreibt er weiter.

Schlierenzauer akzeptiert Nicht-Nominierung

Für den Rekord-Weltcupsieger (53 Einzel-Erfolge) bedeutete das Bischofshofen-Aus nach dem ersten Durchgang einen weiteren Tiefschlag binnen kurzer Zeit.

Nach einem schwachen Saisonstart hat es Schlierenzauer nicht in das Tournee-Aufgebot für die Deutschland-Bewerbe geschafft und schon zuletzt hat er sich bei seiner Rückkehr auf die große Bühne am Bergisel nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert.

Seine Nicht-Nominierung für den kommenden Weltcup in Titisee-Neustadt aufgrund fehlender Ergebnisse akzeptiert der Tiroler.

"Eine Entscheidung, die auf der Hand lag und selbstverständlich nachvollziehbar ist. Ich werde die Wettkampfpause nützen, um mich in Ruhe mit den Dingen auseinanderzusetzen und um die weiteren Schritte mit meinem engsten Umfeld und teamintern zu besprechen. Mehr kann ich aktuell nicht sagen, abgesehen davon sollte die Aufmerksamkeit jenen gelten, die sportlich aufgezeigt haben", so Schlierenzauer.

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