FIS-Boss: "Müssen aufpassen, uns nicht zu killen"

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FIS-Präsident Gian Franco Kasper warnt davor, Olympische Spiele immer größer und teurer zu machen. Gleichzeitig meint der 75-jährige Schweizer in einem anderen Interview: "In Diktaturen ist es für uns einfacher, Spiele durchzuführen."

Ohne Worte! "Wir müssen aufpassen, uns nicht selbst zu killen, weil wir zu viel haben", sagt das Ehrenmitglied des Internationalen Olympischen Komitees dem Branchendienst "Insidethegames". Dies sei wichtig für die Zukunft der Spiele und der zukünftigen Gastgeber.

"Wir haben viele Diskussionen über die Kosten der Sommer- und Winterspiele - und das mehr und mehr Wettbewerbe und Sportarten nicht hilfreich sind", erkennt Kasper und sagt weiter:" Aber nach allen diesen Diskussionen, sehen wir, was mit den Sommerspielen 2020 in Tokio passiert: Fünf hinzugefügte neue Sportarten sind zu viel."

Zugleich fordert der Chef des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) auch "bescheidenere" Winterspiele.

"Peking 2022 wirkt schon jetzt größer und teurer - das ist nicht der richtige Weg, den wir gehen müssen", betont der Schweizer. Bei den Peking-Spielen wird es 109 Bewerben in 15 Disziplinen aus sieben Sportarten geben. Das Budget beträgt rund 3,4 Milliarden Euro.

Textquelle: © LAOLA1.at

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