Henrik Kristoffersen vertreibt Trainer

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Nächstes Kapitel im Konflikt zwischen Henrik Kristoffersen und dem norwegischen Verband.

Wie nun bekannt wurde, hat Technik-Trainer Stefan Kornberger vor der Ski-WM in Aare seine Tätigkeit beim norwegischen Verband beendet. Als Grund wird eine Auseinandersetzung mit Kristoffersen genannt.

"Es ist problematisch und schade, dass wir unseren Technik-Trainer für das gesamte Team verloren haben", erlärt Rasmus Windingstad gegenüber NRK.

Als Konsequenz trainiert Kristoffersen nun außerhalb des Teams mit seinem Vater Lars.

Team-Spirit ist Norwegen wichtig

"Aufgrund all der Konflikte ist es für alle Seiten das Beste, sich auf das Taining zu fokussieren und die Saison gut zu beenden", erklärt Manager Claus Ryste die Entscheidung.

Norwegens Chef-Trainer Christian Mitter begründet den Schritt mit dem Blick auf den Team-Spirit, für den das norwegische Team bekannt ist.

"Ich will den besten Skifahrern das bestmögliche Trainings-Umfeld geben. Aber für uns ist es auch wichtig, ein gutes Team zu haben. Wir müssen versuchen, ein Team aufzubauen, zusammen zu halten und zusammen besser zu werden", so der Steirer gegenüber "Dagladet".

Auswirkungen auf die WM

Der Konflikt zwischen Kristoffersen und Kornberger habe Auswirkungen auf das Team gehabt, erklärt Rasmus Windigstad.

Auch bei der WM: "Kornberger ist ein guter Mann und natürlich hat uns das bei der WM in Aare beeinträchtigt. Es gab im Vorfeld weniger individuelles Training. Zum Glück haben wir ein gutes Team und konnten das managen."

Konflikt um Sponsor

In den letzten Jahren lieferten sich Kristoffersen und der Verband eine Auseinandersetzung um den Kopfsponsor.

Kristoffersen wollte einen persönlichen Vertrag mit Red Bull durchsetzen, der Verband beharrte auf seiner Team-Vereinbarung mit einem norwegischen Telekom-Unternehmen.

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