Schütter jubelt über Premiere
Während bei den Routiniers Unzufriedenheit regierte, jubelte Julian Schütter über seine ersten Punkte im Weltcup. Der Schladminger nutzte die Gunst der Stunde und die bessere Sicht im Steilhang zu Rang 18.
"Es war richtig geil zu Fahren, die Piste war hart, aggressiv. Da kann man sich mit den Schräglagen spielen und es macht richtig Spaß“, so der 24-Jährige. Dass sich die Sichtverhältnisse für die höheren Nummern im Steilhang verbesserten, hatte er am Start nicht mitbekommen. "Auf das Wetter hab ich eh keinen Einfluss - ich nehme es so, wie es kommt“, so der Steirer.
Seine Fahrt analysiert er auch selbstkritisch: „Oben bin ich es ein bisschen gemütlicher angegangen, habe geschaut, dass ich rein komme. Da habe ich auch ein paar Schwünge nicht richtig erwischt. Aber dann habe ich es gut laufen gelassen."
Schwarz macht erstmals Speed-Punkte
Ein erstes Erfolgserlebnis verbuchte auch Marco Schwarz im Speedbereich. Der Kärntner holte als 24. Erstmals in dieser Disziplin Weltcuppunkte.
Restlos zufrieden zeigte sich der Kombi-Weltmeister nicht: "Es war ein bisserl zu brav. Es ist cool, die ersten Punkte im Super-G zu machen - aber es war mehr möglich. Mir macht es Spaß - es ist auch geplant, den einen oder anderen Super-G mitzunehmen.“
Jetzt gilt der Fokus aber den Technikrennen in Val d’Isere, wo es am kommenden Wochenende mit Riesentorlauf und Slalom weitergeht. Die nächsten Speedrennen warten dann am 16. und 17. Dezember in Gröden.