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Schweizer nach Absage der Abfahrten sauer

Schweizer nach Absage der Abfahrten sauer Foto: © GEPA

Die Absagen der Abfahrten beim Weltcup-Finale sorgen für Diskussionen!

Nicht die Entscheidung an sich - da herrschte Konsens, die Rennen waren am Mittwoch nicht möglich. Grund für die Diskussionen ist das Reglement: Denn beim Finale ist eine Verschiebung von Rennen auf einen anderen Tag nicht möglich.

"Die FIS muss meiner Meinung nach das Reglement ändern", erklärt der Schweizer Alpin-Direktor Walter Reusser. Er wäre dafür, dass als Ersatzlösung der Teambewerb gestrichen werden kann: "Um an diesem Tag im Notfall einen Einzelbewerb nachholen zu können."

FIS will Diskussionen vermeiden

Klingt nach einem Anlass-Gesetzgebungsfall... Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren sind Schweizer im Gesamtweltcup in der Verfolgerrolle. Lara Gut-Behrami und Marco Odermatt hätten in den Abfahrten Vorteile gegenüber Petra Vlhova und Alexis Pinturault gehabt und Boden gutmachen können.

Für die FIS ist eine Änderung kein Thema. "Die Regel ist glasklar", meint dazu Renndirektor Peter Gerdol. "Sie dient dazu, Spekulationen und Diskussionen zu vermeiden, welche Rennen verschoben werden könnten und sollten. Die Regel besteht seit Jahren, es gibt keine Diskussionen."

So könnte es zu Diskussionen kommen, wenn sowohl Abfahrt als auch Super-G ausfallen würden. Welches Rennen hätte Priorität? Und wenn ein Technikrennen am Wochenende ausfallen würde, wäre kein Ersatz möglich.

Kurzfristig steht die Entscheidung ohnehin fest, aber auch längerfristig scheint der Schweizer Vorstoß wenig Aussicht auf Umsetzbarkeit zu haben.

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