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Schladming: So steht es um die Zukunft des "Nightrace"

Das jährliche Ski-Spektakel in Schladming steht vor der Türe - das soll auch in Zukunft so bleiben. Änderungen gibt es dennoch.

Schladming: So steht es um die Zukunft des "Nightrace" Foto: © GEPA

Die Veranstalter des alpinen Ski-Weltcups der Männer in Schladming können auf lange Sicht planen.

Der Ski- und Snowboard-Weltverband (FIS) sieht das "Nightrace" als einen unverrückbaren Eckpunkt des Jänner-Geschehens, wie Schladmings OK-Chef Andreas Schwab der APA mitteilte.

"Es ist ein langfristiger Plan der FIS bis 2030,", wusste er aus einem Gespräch mit FIS-Geschäftsführer Urs Lehmann, "dass dieses Doppelrennen mit Dienstag Riesentorlauf und Mittwoch Slalom fixiert ist."

Wichtig wie Wengen und Kitz

Schladming werde demnach in der Wertigkeit wie die Events davor in Adelboden, Wengen und Kitzbühel gesehen. "Im Männer-Weltcup sind diese vier Events im Jänner die Highlights. Von diesen Veranstaltungen im Jänner möchten sie eigentlich mehr haben."

In diesem Zusammenhang wird für die vier erwähnten Klassiker auch schon bis 2034 gedacht. Der Schladminger Nachtslalom wird seit 1997 und an diesem Mittwoch zum 29. Mal gefahren, der Riesentorlauf (Dienstag) ist seit 2023 im Programm.

Über 20.000 Leute erwartet

Eine Neuerung bei den diesjährigen Rennen betrifft die vor zwei Jahren eingeführte "Yellow Tribune" für mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher, sie wird es heuer nicht mehr geben.

"Es war behördlich schwierig mit den Anrainern, daher ist man wieder auf die Schneestufen zurückgegangen."

Die Natur-Tribüne sei daher wieder ausgeweitet. "Dadurch bringen wir gut 1.000 Leute mehr rein." Rund 22.500 Leute werden für Mittwoch erwartet und das ist auch für Dienstag das Fassungsvermögen.


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