Raschner über Saison: "War schnell, aber wenig im Ziel"
"Viel Glück dabei" – Dominik Raschner nutzt seine zweite Chance im Slalom perfekt. Mit Materialumstellung "last Minute" zum Weltcup-Finale.
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Dominik Raschner sorgt beim Slalom in Kranjska Gora für die Sensation des Tages.
Nach langem Zittern um den Einzug ins Finale nutzt der Tiroler die Startnummer eins im zweiten Durchgang perfekt aus und katapultiert sich um unglaubliche 23 Plätze nach vorne.
Raschner: "Es war Glück dabei"
Was für eine Geschichte: Nach dem ersten Durchgang schaut es für Dominik Raschner noch düster aus. Als 30. rutscht er gerade noch so in das Finale der besten Dreißig.
"Es war viel Glück dabei, dass ich nochmal starten konnte", gibt Raschner im ORF-Interview offen zu. Doch im zweiten Lauf zeigt er, was in ihm steckt: Auf der noch unberührten Piste zündet er den Turbo und verpasst den Sieg am Ende um lediglich 26 Hundertstelsekunden.
"Ich war schnell, aber wenig im Ziel"
Der Aufwärtstrend hat sich für den Technik-Spezialisten bereits im Training abgezeichnet. Nach einer Saison mit vielen Rückschlägen scheint der Knoten geplatzt zu sein. "Wir haben das Material ein bisschen umgestellt und versucht, dass ich konstanter werde", erklärt Raschner.
Das war heuer bitter nötig, denn der Speed war zwar da, aber die Ausfallquote zu hoch: "Ich war zwar schnell, aber wenig im Ziel."
Belohnung: Das Ticket für Lillehammer ist gelöst
Die fette Punkteausbeute aus dem heutigen Rennen hat weitreichende Folgen: Raschner macht in der Slalom-Wertung den entscheidenden Boden gut und sichert sich damit seinen Startplatz für das Weltcupfinale am 25. März in Lillehammer.
Nach dem heutigen Krimi kann er nun mit viel Selbstvertrauen nach Norwegen reisen.