Mayer: "Mir ist ein Missgeschick passiert"

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Nach dem Sieg in der Kombination ist Matthias Mayer in der Abfahrt in Wengen neuerlich bester Österreicher. Allerdings schrammt er als Vierter um 0,07 Sekunden am Podest vorbei.

Er weiß auch, wo er Zeit verloren hat. "Mir ist nach dem Kernen-S im Tunnel ein kleines Missgeschick passiert. Dort hat es mich bei einer Welle aus der Hocke rausgerissen, bei der Landung hat es die Ski noch ein bisschen verschnitten. Das ist genau bei so einem langen Gleitstück und dann kannst du zuschauen, wie die Zehntel verloren gehen. Naja, blöd."

Am Start oben habe er auch deutlich verloren: "Da wäre noch einiges drinnen gewesen. Kernen-S, Langentreijen und Ziel-S waren denke ich sehr gut."

Ergebnis der Abfahrt in Wengen>>>

Mayer freut sich über super Woche

Es sei eine super Woche gewesen, er sei immer gut gefahren, erklärte Mayer. "Gestern war natürlich gewaltig. Und heute wäre auf jeden Fall mehr drinnen gewesen."

Der Kombitag sei lange gewesen, aber kräftemäßig sei er auch am Samstag voll da gewesen. "Ich habe aber nicht gleich einschlafen können, ich habe bis Mitternacht gebraucht, bis ich ein Auge zugetan habe."

Kriechmayr: "Funktioniert gerade nicht so"

Nicht rund lief die Wengen-Woche für Vorjahressieger Kriechmayr. "Ich weiß nicht, was da los ist, aber es funktioniert gerade nicht so. Ich muss mal analysieren und mir das Rennen in Ruhe anschauen", sagte der Oberösterreicher, der 0,93 Rückstand hatte.

Aus der Kombiabfahrt habe er noch Schlüsse gezogen, es sei ihm aber nicht gelungen, das umzusetzen. "Bis zum Brüggli-S habe ich viel zu viel Zeit verloren." Der Anspruch sollte sein, vorne mitzufahren, das habe er nicht geschafft.

Danklmaier mit zweitbestem Karriere-Ergebnis

Zufriedensein durfte indes Danklmaier, der mit Platz zwölf (+1,10) das zweitbeste Karriereergebnis nach Rang fünf im Vorjahr in Kitzbühel einfuhr. "Ich bin echt zufrieden, es war eine gute Leistung, ich bin sehr happy mit meiner Fahrt", sagte der Steirer.

Als einziger weiterer Österreicher punktete noch Otmar Striedinger als 15. (1,54.). "Ich kann nicht zufrieden sein, ich hatte nicht so das Gefühl wie im Training. Ich habe mir ein bisschen schwergetan. Und bei so einem knappen Rennen bist du dann gleich einmal hinten", meinte Striedinger.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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