Manuel Feller mit "Privileg" im Lockdown

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Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass man in der derzeitigen Situation Sport ausüben kann. Das ist Manuel Feller vollauf bewusst.

Dass er auch während des coronabedingten Lockdowns seinen Sport ausüben darf, sieht der Tiroler Skirennläufer als "ein riesengroßes Privileg".

Die Spitzensportler seien noch am wenigsten betroffen von dem zweiten Lockdown, sagte Feller am Mittwoch in einer Zoom-Pressekonferenz.

"Es ist in gewisser Hinsicht sehr, sehr wichtig, dass der Spitzensport noch ausgeübt wird, ich spreche auch Fußball an. Der Sport ist für viele Leute Leben und Faszination und Emotion. Wenn man das den Leuten auch noch wegnimmt..."

Feller streicht Stellenwert des Sports heraus

Er erinnerte an den ersten Lockdown, wo auch der Profisport abgedreht worden war, und sich die Leute Fußballspiele und Skirennen von vor fünf oder zehn Jahren angeschaut hätten.

"Dann sieht man, welchen Stellenwert der Sport in der Gesellschaft hat. Es dient einem Unterhaltungszweck, es dient die Leute zu entertainen. Da liegt es jetzt an uns, dass wir gescheit Gas geben."

Verzicht auf weiteres Österreich-Rennen

Noch herrscht aber Trainingsalltag. Riesentorlauf auf der Reiteralm stand am Mittwoch auf dem Programm. Wegen der Schneelage waren es kurze, aber trotzdem schwierige und gute Läufe.

Nach den Rückenproblemen, die Feller aus dem ersten Lockdown mitzerrte, ließ er Sölden aus. Denn "intensive und knackige" Schneetage hatte er nicht absolvieren können.

Zudem hatte er beschlossen, dass er den Parallel-Riesentorlauf in Zürs/Lech, der nun am 27. November auf dem Programm steht, ohnehin auslassen wird, weil die Disziplin zu viel Trainingsaufwand beanspruche und ihm körperlich sehr zusetze. Das passe nicht in das Programm, denn das sei sehr gut durchdacht.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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