Babinsky hinter Premieren-Sieger am Wengen-Podest
Der Steirer nützt seine niedrige Startnummer und fährt erstmals im Weltcup aufs Stockerl.
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Mit einem überraschenden Podest endet am Freitag der Super G in Wengen.
Hinter dem italienischen Premieren-Sieger Giovanni Franzoni darf sich der Steirer Stefan Babinsky mit 35/100 Sekunden Rückstand als Zweiter über seinen ersten Podestplatz im Weltcup freuen.
Der Schweizer Franjo von Allmen (+0,37) komplett die Top 3. Nur auf Rang vier findet sich Top-Favorit Marco Odermatt (+0,53). Raphael Haaser landet als Fünfter als zweiter ÖSV-Fahrer im Spitzenfeld (+0,68).
Etwas weiter hinten landen Daniel Hemetsberger (11.), Vincent Kriechmayr (12.) und Lukas Feurstein (13.).
Dominante Leistung von Franzoni
Franzoni dominierte bereits die ersten beiden Abfahrtstraininigs in Wengen. Vor einem Monat holte er in Gröden seinen ersten Stockerlplatz im Weltcup. Nun steht er erstmals ganz oben am Podest.
Der Mann mit der Startnummer 1 - im Super-G oft ein Testpilot - meisterte die zahlreichen Schlüsselstellen am Lauberhorn vermeintlich problemlos. An seine Zeit im letzten Sektor kam niemand heran.
Zwei Jahre zuvor war Franzoni im Canadian Corner noch schwer gestürzt, nun glaubte der dreifache Junioren-Weltmeister ausgerechnet in dieser Passage das Rennen gewonnen zu haben und dachte im ORF-Interview an "Schicksal". "Wenn du das Vertrauen hast, kann auch manchmal etwas Unglaubliches passieren."