"Die Wischer kann man sich einfach sparen"
Dementsprechend selbstkritisch fällt die Analyse von Tippler aus: "Man sieht es bei den Italienerinnen, man muss sich am Limit bewegen. Ich habe es probiert, aber ich war immer vier Meter hinten nach, die Ski waren immer vor mir."
Sie könne es eigentlich viel besser, sagte Tippler. "Die ganzen kleinen Wischer kann man sich einfach sparen. Man muss sich einfach zutrauen, dass man den Ski auf Druck fährt."
Haaser: "Das letzte Alzerl noch"
Positiver sieht Ricarda Haaser ihr Rennen, wobei auch sie gleich Verbesserungs-Potential ortet.
"Das letzte Alzerl noch, die kleinen Wischer, das braucht es einfach nicht. Dann geht sicher noch ein bisschen was, dass man noch schneller ist. Aber ich bin sicher zufrieden mit meiner Fahrt heute", sagte die Tirolerin.
Siebenhofer hadert mit fehlender Abfahrtsform
Konsterniert gab sich Siebenhofer. "Ich stehe jeden Tag wieder oben und versuche, das Beste zu geben, und das geht einfach nicht", haderte sie mit ihrer derzeitigen Abfahrtsform.
"Ich habe nicht das Vertrauen, und wenn immer kein positives Erlebnis kommt, ist es halt sehr schwierig." Dass es aktuell Schlag auf Schlag geht im Weltcup, begrüßt Siebenhofer. Denn so bleibe ihr nicht viel Zeit, um großartig nachzudenken. Im Super-G-Aufgebot des ÖSV für Sonntag scheint Siebenhofer nicht auf.
Am Sonntag (11:30 Uhr - LIVE-Ticker) findet in Crans-Montana noch ein Super-G statt. Am Dienstag bestreiten die Weltcup-Damen einen Riesentorlauf am Kronplatz in Südtirol.