Tränen bei Shiffrin nach Vlhova-Sieg in Flachau

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Nach ihrer ersten Krone als Zagreber "Schneekönigin" hat sich Petra Vlhova zum zweiten Mal auch die Schärpe der "Ski-Prinzessin" von Flachau gesichert.

Wie schon 2019 gewann die Slowakin das Salzburger Flutlicht-Spektakel, diesmal aber vor der Schwedin Anna Swenn-Larsson. Seriensiegerin Mikaela Shiffrin wurde nur Dritte, die Halbzeit-Dritte Katharina Liensberger Fünfte (Ergebnis).

Flachau wurde bei der zehnten Auflage des Flutlicht-Spektakels in Salzburg damit zu einer Art Wende. Denn zehn Tage nach Zagreb setzte sich wieder Vlhova in einem Slalom durch, während eine verunsichert wirkende Shiffrin diesmal sogar Platz zwei verpasste. Erstmals seit 2017, als Vlhova beim Finale in Aspen und danach beim Saisonstart in Levi gewonnen hatte, musste Shiffrin zwei sieglose Slaloms zur Kenntnis nehmen.

Shiffrin gegen Vlhova? "Solche Spiele spielen wir nicht"

Die Dominatorin der letzten Jahre wirkte nach der zweiten Slalom-Niederlage in Folge und dem Sturz im Kombi-Super-G von Zauchensee nachdenklich. Zwar hat sie jetzt erstmals an einem Weltcup-Ort sieben Podestplätze geschafft, von ihrem 65. Weltcupsieg war Shiffrin aber weit entfernt.

"Ich bin zufrieden mit dem Podest, aber enttäuscht über mein Skifahren", gestand die verunsichert wirkende Amerikanerin. "Der Eindruck täuscht nicht", gab die dreifache Weltcup-Gesamtsiegeirn offen zu. "Ich habe zuletzt versucht, im Training Dinge zu ändern. Offenbar ist es nicht gelungen. Das ist jetzt die Realität."

Dass man den Kurs "gegen" Vlhova gesetzt habe, bestritt sie aber bei einer emotionalen Pressekonferenz vehement, kämpfte dabei mit Tränen. "Solche Spiele spielen wir nicht."

Vlhova: "Mikaela ist und bleibt ein Champion"

Vlhova rettete jedenfalls ein Zehntel Vorsprung ins Ziel und wiederholte trotz nur fünftbester Laufzeit im Finale ihren Vorjahrestriumph. "Es war echt ein Kampf, ein harter Tag", gestand die Slowakin. "Mikaelas Trainer weiß, was ich nicht mag und die Piste war nicht mehr perfekt. Ich habe viele Fehler gemacht. Deshalb fühlt sich der Sieg echt fantastisch an. Aber Mikaela ist und bleibt ein Champion."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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