ÖSV-Hoffnung: "Mein Knie tut so weh"
Leonie Zegg zog sich in Val di Fassa einen Kreuzband- und Innenbandriss im linken Knie zu. Nun meldet sie sich zu Wort.
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Für Leonie Zegg endete die Weltcup-Abfahrt vergangenen Samstag in Val di Fassa mehr als schmerzhaft.
Die 21-jährige Speed-Hoffnung zog sich bei einer Landung einen Kreuzband- und Innenbandriss im linken Knie zu. Wenige Tage nach ihrem verhängnisvollen Unfall meldet sich Zegg nun selbst per Social Media zu Wort.
"Mein Knie tut so weh, aber genauso mein Herz auch. Ich dachte ich sei unzerbrechlich, stark und gesund", erklärt sie auf Instagram. "Dieses Mal muss ich akzeptieren, dass alles aus einem Grund passiert und ich wieder stärker zurückkehren werde. Ich bin noch nicht so gut wie ich gedacht habe, und diese Verletzung wird mir alles aufzeigen, an dem ich arbeiten muss."
Zegg zeigt Kämpferherz
Erstmals so richtig aufzeigen konnte sie im Dezember 2025 mit dem Gewinn der Europacup-Abfahrt in St. Moritz. Zeggs Ziel war es, einen Weltcup-Fixplatz für die kommende Saison einzufahren, was jedoch nicht gelingen wird. In der Europacup-Abfahrtswertung liegt sie ein Rennen vor Schluss auf Rang vier.
Zegg stand im Weltcup bislang drei Mal am Start. "Es werden nicht meine letzten Weltcup-Rennen gewesen sein", gibt sich die 21-Jährige kämpferisch. Bei der Junioren-WM 2025 in Tarvis gewann sie Silber im Super-G.