Schmidi-Sturz: Siebenhofer brauchte "allen Mut"

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Es waren nicht die besten Voraussetzungen, unter denen die ÖSV-Damen am Samstag in die zweite Abfahrt in Val d'Isere gestartet sind.

Am Morgen vor dem Rennen kam die berfürchtete Bestätigung vom Kreuzbandriss bei Nicole Schmidhofer, die jedoch gleich noch eine aufmunternde Nachricht an ihre Teamkolleginnen schickte. Und Schmidhofer meldete sich auch nach dem Rennen per Whatsapp bei Ramona Siebenhofer, die als beste ÖSV-Dame Sechste wurde.

"Es war nicht so einfach, sich nach dem Sturz von Nici zu überwinden. Es ist immer ein komisches Gefühl, wenn eine Teamkollegin stürzt", sagt Siebenhofer, die nach Rang 25 am Vortag gegrübelt und gezweifelt hatte, ob sie es überhaupt noch könne. "Ich habe genau analysiert. Es ist, als ob ich gestern nicht mitbekommen hätte, dass ich ein Rennen fahre. Heute war das viel besser, obwohl noch Luft nach oben ist", sagt die Steirerin, die "allen Mut zusammengenommen und attackiert" hatte. In die Passage, wo am Vortag gleich fünf Läuferinnen gestürzt waren, sei sie etwas zögerlich reingefahren.

Genugtuung für Puchner, Enttäuschung bei Ortlieb

Weitaus besser lief es am Samstag auch für Mirjam Puchner, die sich um zehn Ränge von 22 auf zwölf verbesserte. "Das ist eine Genugtuung nach der Enttäuschung gestern. Ich hatte das aber relativ rasch abgehakt nicht viel drüber nachgedacht. Es geht in die richtige Richtung, ich will mich jetzt Schritt für Schritt verbessern", erklärt die Salzburgerin.

Nina Ortlieb indes war nach Rang 14 enttäuscht, nachdem sie am Vortag als Fünfte beste Österreicherin gewesen war. "Es waren viele Schläge drinnen und ich habe mehr Fehler gemacht."

Tamara Tippler kämpft nach ihrer schweren Corona-Erkrankung noch mit der Kraft, Platz sieben ließ sie Rang 20 folgen. "Im Super-G sollte es besser gehen als in der Abfahrt, auch weil sie kürzer ist. Mir fehlt doch noch die Kraft für den unteren Teil."

Der Super-G in Val d'Isere am Sonntag beginnt um 11 Uhr - im LIVE-Ticker >>>

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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